OTS0286   22. Juni 2007, 17:06

Stellungnahme der Arge ELGA zu den Aussagen von ÖÄK-Präsidenten Dorner: ELGA Kostenschätzung beläuft sich auf 30 Millionen Euro - nicht 30 Milliarden Euro


Zu den heute, Freitag, von Ärztekammer-Präsidenten
Walter Dorner getätigten Aussagen über die Kosten der elektronischen
Gesundheitsakte "ELGA" hält die Arge ELGA folgendes fest:

Aus den Unterlagen der letzten Sitzung der
Bundesgesundheitskommission, die auch der Ärztekammer vorliegen, geht
hervor, dass die Kosten für das Projekt elektronische Gesundheitsakte
auf ein Volumen von 30 Millionen Euro geschätzt werden und nicht wie
von ÖÄK-Präsident Dorner behauptet auf 30 Milliarden Euro.

Konkret lautet es in den Unterlagen zur
Bundesgesundheitskommission: "Auf Basis der derzeit vorliegenden
Unterlagen und ausgehend von den im Zuge der Machbarkeitsstudie
erhobenen Grundlagen kann als eine erste Grobschätzung für den
Investitionsbedarf der ersten Umsetzungsphase 2007 bis 2012 von rund
30 Millionen Euro ausgegangen werden. Diese Investitionskosten für
die erste Umsetzungsphase sind anhand von drei Modellen geschätzt
worden (Function-Point-Methode laut Machbarkeitsstudie, Erfahrungen
aus Projekten der Krankenanstaltenverbünde und dem Modellprojekt EPA
Nordrhein-Westfalen).

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0286 2007-06-22 17:06 221706 Jun 07 NEF0021 0181



Arbeitsgemeinschaft Elektronische Gesundheitsakte Zur Pressemappe

Rückfragehinweis: Arge ELGA

Mag. Theresa Philippi
Stv.Programm-Managerin

Schiffamtsgasse 15
1020 Wien

Tel.: 01/2127050/5730
theresa.philippi@arge-elga.at

www.arge-elga.at

Aussendungen von Arbeitsgemeinschaft Elektronische Gesundheitsakte abonnieren: als RSS-Feed per Mail



Errechnete Personen: