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OTS0112   19. Juni 2007, 11:06

Kommunikationsfachleute rechnen kaum mit mehr Transparenz auf dem Kapitalmarkt



Hamburg (ots) -

- Querverweis: Grafiken werden über obs versandt und sind unter
http://www.presseportal.de/grafiken abrufbar -

Das neue Transparenzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (TUG) wird für
fast zwei Drittel der Investor Relations-Fachleute nur geringe
positive Effekte auf den Kapitalmarkt haben. Dies ergab der gemeinsam
von news aktuell, Faktenkontor und CAT Consultants veröffentlichte
IR-Trendmonitor. Insgesamt haben 190 Fach- und Führungskräfte aus der
Finanzmarktkommunikation an der Umfrage teilgenommen.

Ein Großteil der Befragten aus IR-Abteilungen und IR-Agenturen hat
nur sehr geringe Erwartungen an das TUG: Sie rechnen nur in geringem
Maße mit einem transparenteren Kapitalmarkt. Nur fünf Prozent der
IR-Abteilungen in börsennotierten Unternehmen sehen durch die neue
Gesetzgebung mehr Transparenz auf dem Finanzmarkt.

Weitere Ergebnisse des IR-Trendmonitors:

* Fast alle Fachkräfte aus IR-Abteilungen (95 Prozent) rechnen mit
zusätzlichen Kosten durch das TUG. Besonders die Befragten in
IR-Abteilungen kleinerer Unternehmen erwarten eine tendenziell höhere
Kostenbelastung als größere Unternehmen.

* "Zuverlässigkeit" ist der entscheidende Faktor bei der Auswahl
eines Publikationsdienstleisters für Ad hoc-Mitteilungen und andere
Pflichtmeldungen. Für gut 84 Prozent der IR-Abteilungen ist dieses
Kriterium ausschlaggebend. Danach folgen die Faktoren "Service"
(45 Prozent) und "Preis" (fast 44 Prozent).

* Die Zielgruppeneinschätzungen der Befragten in IR-Abteilungen
sind relativ stabil. Für gut 44 Prozent wird die Bedeutung von
institutionellen Anlegern in Zukunft stark steigen. Mit einigem
Abstand folgen die Buy & Sell Side Analysten. Nur gut sechs Prozent
der IR-Fachleute rechnen mit einem Bedeutungszuwachs der Zielgruppen
"Privatanleger" und "Journalisten".

* Die überwiegende Mehrheit der Befragten in IR-Abteilungen
(82 Prozent) und IR-Agenturen (60 Prozent) geht von einem geringen
Wachstum ihrer Gehälter aus.

* Ein Großteil der Befragten erwartet einen Anstieg des IR-Budgets
innerhalb der nächsten zwei Jahre. Gut jedes zweite Unternehmen
rechnet mit einem Zuwachs von bis zu zehn Prozent, jede zehnte
IR-Abteilung prophezeit sogar einen noch höheren Anstieg des
IR-Budgets. IR-Agenturen sehen der Zukunft optimistischer entgegen:
Fast jede sechste Agentur erwartet einen Honoraranstieg von mehr als
zehn Prozent bis zum Jahr 2009.

Über den IR-Trendmonitor:

Für den IR-Trendmonitor wurden die Antworten von 190 Fach- und
Führungskräften aus IR-Abteilungen und IR-Agenturen ausgewertet.
Initiatoren der Studie sind news aktuell (www.newsaktuell.de), die
IR-Agentur CAT Consultants (www.cat-consultants.de) und die
PR-Agentur Faktenkontor (www.faktenkontor.de). news aktuell ist der
Anbieter des Publizitätsservices euro adhoc (www.euroadhoc.com). Die
Online-Umfrage wird regelmäßig zweimal im Jahr durchgeführt, um
Branchentrends kontinuierlich und umfassend zu untersuchen.

Der vollständige Berichtsband kann gegen eine Schutzgebühr von
75 Euro bei Faktenkontor bestellt werden: info@faktenkontor.de

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0112 2007-06-19 11:06 191106 Jun 07 EUN0005 0412



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