• 18.06.2007, 11:06:07
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Diakonie begrüßt neuen Ton und hofft auf professionelle Integrationsarbeit

Wer hier legal lebt, soll auch legal arbeiten. Maßnahmen mit Vernunft statt weitere Polarisierung.

Wien (OTS) - "Die Diakonie begrüßt den neuen Ton in der
Integrationsdebatte", so Diakonie-Direktor Michael Chalupka zur
Wortmeldung von Staatsekretärin Christine Marek. "Es ist dringend an
der Zeit, professionell und mit Vernunft Maßnahmen zur Integration zu
setzen, - anstatt noch an weiterer Polarisierung zu arbeiten."

Die im Wirtschafts- und Arbeitssressort beheimatete
Staatsekretärin hat selbst viele Möglichkeiten zur besseren
Integration beizutragen. "Wer hier legal lebt, soll auch legal
arbeiten können.", so Chalupka. Das wäre ein wichtiger
Integrationsschritt. "Wer Qualifikationen mitbringt, soll sie auch
einsetzen können, statt seine Potentiale zu verlieren.", gibt die
Diakonie weiter zu Bedenken. "Hier können über das
Arbeitsmarktservice Qualifikationen angepasst werden. Wenn
Zugewanderte bessere Einkommen am Arbeitsmarkt erzielen können, heißt
das auch bessere Chancen für ihre Kinder und bessere Durchmischung
der Wohnviertel."

"Viele Kompetenzen liegen bei Staatssekretärin Marek selbst. Dem
neuen Ton sollte auch eine neue Politik folgen", so Chalupka
abschließend.

Rückfragehinweis:
Diakonie Österreich
Trautsongasse 8, 1080 Wien
Tel.: 01/ 409 80 01
Tel.: 0664/ 314 93 96 (Michael Chalupka)

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