- 14.06.2007, 11:22:30
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Seniorenbund-Generalsekretär Becker: "Förderung für selbstständige Betreuung großer Schritt in richtige Richtung"
Molterer-Modell und Bartenstein-Gesetz bewirkten SPÖ-Schwenk: Seniorenbundforderungen umgesetzt
Wien (OTS) - Die Regierungseinigung auf das Molterer-Modell zur
24-Stunden-Betreuung kommentierte Heinz K. Becker, der
Generalsekretär des Österreichischen Seniorenbundes: "Es ist
Vizekanzler und Finanzminister Molterer sowie Arbeitsminister
Bartenstein zuzuschreiben, dass die SPÖ ihre Blockadehaltung
aufgegeben hat", so Becker. Damit werden nun die Forderungen des
Österreichischen Seniorenbundes erfüllt. Diese waren auch
einvernehmlich von den beiden Seniorenratspräsidenten Khol und Blecha
an Vizekanzler Molterer herangetragen worden.
Einer der wichtigsten Punkte des neuen Molterer-Modells ist neben
der Amnestieverlängerung sicherlich die zusätzliche Förderung
selbstständiger Betreuung, denn: "Gerade das von Arbeitsminister
Bartenstein geschaffene Berufsbild der selbstständigen BetreuerInnen
ist ein wesentlicher Beitrag, um die 24-Stunden-Betreuung in Zukunft
leistbarer zu machen", so Becker. Die selbstständige Betreuung nicht
zu fördern, wäre einer Diskriminierung dieser Berufsgruppe
gleichgekommen - auch zum Schaden der betroffenen Betreuungsfälle.
Auch in Hinblick auf demenzkranke Menschen, deren gesetzliche
Einbindung der Österreichische Seniorenbund immer eingefordert hatte,
ist die selbstständige Betreuung von großer Bedeutung. "Demenzkranke
brauchen weniger medizinische Pflege, aber viel mehr persönliche
Betreuung", so Becker: "Diese kann ohne weiteres von selbstständigen
BetreuerInnen geleistet werden."
Erfreulich ist in diesem Zusammenhang auch, dass nach dem
Molterer-Modell nun auch die Pflegegeldstufen 3 und 4 zusätzlich
gefördert werden. Durch die Verlängerung der Amnestie wurde außerdem
der Druck von den betroffenen Familien genommen, die nun Zeit haben,
sich auf die neuen Regelungen umzustellen. "Vizekanzler und
Finanzminister Molterer ist es gelungen, die Neuregelung von Pflege
und Betreuung einen großen Schritt weiter zu bringen."
Gefordert sind jetzt, wie Becker unterstrich, vor allem die Länder
und Gemeinden: "Pflege und Betreuung betrifft alle politisch
Verantwortlichen, niemand darf seinen Beitrag verweigern. Auch die
Länder und Gemeinden profitieren von der guten Wirtschaftslage. Da
ist es nur recht und billig, wenn sie ihren Verpflichtungen
nachkommen", so Becker abschließend.
Rückfragehinweis:
Österreichischer Seniorenbund
Mag. Martin Amor
Tel.: 01/40126-157
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