- 14.06.2007, 08:40:06
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BMHS-Lehrer: Was passiert mit den zusätzlichen 200 Millionen für Bundesschulen?
Wien (OTS) - Diese Frage stellt der Vorsitzende der
BMHS-Gewerkschaft in der GÖD (Gewerkschaft Öffentlicher Dienst), Mag.
Jürgen Rainer, zwei Wochen vor Ende des Unterrichtsjahres 2006/07.
Der ideologisch geführte Disput über das richtige Schulmodell
überdeckt die Tatsache, dass der Finanzminister dem
Unterrichtsministerium allein für den Personalaufwand an der AHS
94,495 Mio. EURO mehr als im Vorjahr und der BMHS 108 Mio. EURO mehr
zur Verfügung gestellt hat.
"Bis heute spüren wir und unsere Schülerinnen und Schüler noch
nichts von dem für den Personalaufwand zweckgebundenen Geldsegen",
betont Rainer. Zwar wird ab Herbst in den ersten Klassen der BMHS der
Gegenstand "Deutsch" bei mehr als 30 SchülerInnen in einer Klasse
geteilt, doch nach internen Berechnungen kostet diese Maßnahme
lediglich 5 Mio. EURO. Was passiert mit dem Rest?
"Mit diesen zusätzlichen Budgetmitteln könnten Maßnahmen zur
Senkung der derzeitigen durch das System bedingten hohen Anzahl an
Schulabbrechern finanziert werden. Weiters wäre damit eine Senkung
der Klassenschülerhöchstzahl auf 25 ab dem Schuljahr 2007/08 möglich,
sowie pädagogisch erforderliche Verbesserungen zur Teilung von
Klassen in kleine Schülergruppen. Gefordert wird zudem, dass
Vertrauenspersonen mit Kenntnissen im Bereich Coaching und
psychotherapeutischer Ausbildung zur raschen, zeitgerechten und
zielgerichteten Betreuung von Schülerinnen und Schülern angestellt
werden", so Rainer.
Rückfragehinweis:
Mag. Jürgen Rainer, Vorsitzender der BMHS-Lehrer in der GÖD
Tel.: 0664-4981430
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