• 13.06.2007, 14:31:32
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Presseinformation & Einladung: "Krieg, Erinnerung, Geschichtswissenschaft" am 21. und 22. Juni in Wien: Erste Tagung des Clusters Geschichte der Ludwig Boltzmann Gesellschaft

Wien (OTS) - Tagung "Krieg, Erinnerung, Geschichtswissenschaft"

- Eröffnung am 21. Juni, 17 Uhr;
weiteres Programm am 22. Juni von 9-18 Uhr
- Alte Aula am Campus Altes AKH
- Spitalgasse 2-4, Hof 1, 1090 Wien

http://events.lbg.ac.at/geschichte-tagung/

Im Forschungscluster Geschichte arbeiten seit 2005 die vier Ludwig
Boltzmann Institute (LBI) für Geschichte und Gesellschaft,
Kriegsfolgenforschung, Geschichte und Kulturgeschichte sowie
Historische Sozialwissenschaft zusammen. Zwei Tage lang wird nächste
Woche in Wien über kollektive Erfahrungen, realpolitische Folgen und
Erinnerungskulturen im Kontext der beiden Weltkriege diskutiert.
Clustersprecher Siegfried Mattl erklärt zur Tagung: "Erstmals
präsentieren wir als Cluster Geschichte hier gemeinsam einige unserer
wichtigsten Forschungslinien. Von internationalen Experten und
unseren Forschern werden hier soziale, politische und wirtschaftliche
Folgen von Krieg und Gewalt in der medialen und publizistischen
Verarbeitung ebenso wie den kulturellen Brüchen in den europäischen
Gesellschaften gegenübergestellt."

Den Auftakt bildet am 21. Juni ein Festvortrag von Alexander von
Plato, dem Gründer und Leiter des Instituts für Geschichte und
Biographie an der Fernuniversität Hagen (derzeit als Gastprofessor am
Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien tätig). Die vier
Panels spannen am nächsten Tag den zeitlichen Bogen vom Ersten
Weltkrieg bis in die Zweite Republik, die einzelnen Bereiche spiegeln
auch die komplementären theoretischen Zugänge und Forschungspraktiken
der vier Institute wider. Weitere internationale Experten wie Gustavo
Corni, Bela Rasky oder Wolfgang Benz ergänzen das breite
wissenschaftliche Spektrum der ersten Tagung des Clusters Geschichte
der Ludwig Boltzmann Gesellschaft.

Über die LBG:

Die 1961 gegründete Ludwig Boltzmann Gesellschaft (benannt nach
dem großen österreichischen Physiker, Mathematiker und Philosophen)
ist eine private Trägerorganisation für Forschungseinrichtungen
(Institute und Cluster) in Österreich und befasst sich mit
medizinischen sowie geistes-, sozial- und kulturwissenschaftlichen
Fragestellungen. Die aus öffentlichen und privaten Mitteln
finanzierte LBG untergliedert sich in Institute und Forschungscluster
und beschäftigt insgesamt mehr als 230 Personen.

Über den Cluster Geschichte der LBG: Seit 2005 sind die vier
Ludwig Boltzmann Institute (LBI für Geschichte und Gesellschaft -
Leiter: Siegfried Mattl; LBI für Kriegsfolgenforschung - Leiter:
Stefan Karner; LBI für Historische Sozialwissenschaft - Leiter:
Gerhard Botz; LBI für Gesellschafts- und Kulturgeschichte - Leiter:
Helmut Konrad) zum Cluster Geschichte zusammengefasst. So werden
inhaltliche Synergien genutzt, und es entstehen überkritische Massen
für die Bearbeitung komplexer Forschungsthemen.

Rückfragehinweis:
Cluster Geschichte der Ludwig Boltzmann Gesellschaft
Mag. Sandra Paweronschitz
Tel: +43 1 4277-41205
mailto:[email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | LBG

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