- 13.06.2007, 12:46:39
- /
- OTS0208 OTW0208
Zeckenbisse: Schnelle Behandlung verhindert Krankheiten - AUDIO
Baierbrunn (OTS) - Zu den unangenehmen Begleiterscheinungen des
Sommers gehören Zeckenbisse. Die Tiere können zum Beispiel den
FSME-Virus übertragen, der beim Menschen eine Hirnhautentzündung
auslöst. Außerdem sind manche Zecken Überträger der Borreliose, einer
Bakterieninfektion.
Doch wenn man schnell handelt und die Zecke innerhalb von 24 Stunden
entfernt, besteht kaum ein Risiko, berichtet die "Apotheken Umschau".
Wichtig ist, dass man seine Haut in den Tagen nach dem Zeckenbiss
genau beobachtet. Chefredakteur Hans Haltmeier:
O-Ton 25 sec.
"Ein sicheres Zeichen, dass man sich trotzdem infiziert hat, ist die
so genannte Wanderröte auf der Haut. Das ist ein roter Kreis, der
sich ungefähr eine Woche nach dem Stich bildet und etwa einige Wochen
bestehen bleibt. Spätestens dann sollte man zum Arzt gehen, um sich
auf Borreliose untersuchen zu lassen. Wenn man infiziert ist, dann
kann man mit einer sofortigen Antibiotika-Behandlung diese Borreliose
gut in den Griff bekommen."
Wer nach einem Zeckenbiss Wanderröte feststellt oder andere
Beschwerden hat, sollte den Arztbesuch nicht auf die lange Bank
schieben. Zwar ist Borreliose zunächst nicht unmittelbar
lebensbedrohlich, doch sie kann schlimme Folgen haben:
O-Ton 20 sec.
"Oft wird der Organismus aus eigener Kraft mit der Borreliose fertig.
Sie kann aber auch lange Zeit unentdeckt bleiben und erst Monate oder
sogar Jahre später zu gesundheitlichen Schäden führen. Das können
Nervenwurzelschmerzen sein, die sich ähnlich wie ein
Bandscheibenvorfall anfühlen, oder Rheuma-artige Gelenkschmerzen oder
auch eine Lähmung des Gesichtsnervs."
Auf jeden Fall muss die Zecke so schnell wie möglich vom Körper
entfernt werden. In der Regel kann man das Tier selbst behutsam
lösen:
O-Ton 15 sec.
"Die Zecke sollte man mit einer feinen Pinzette von unten aus der
Haut heraushebeln. Das Wichtige ist, man darf das Tier dabei nicht
zerquetschen, denn sonst kommen die Bakterien erst recht in den
Körper rein. Wer sich da nicht so sicher ist, der sollte auf alle
Fälle zum Arzt gehen."
Öl und Klebstoff sollte man laut "Apotheken Umschau" beim
Herauslösen der Zecke nicht verwenden. Diese Hausmittel können dazu
führen, dass die kleinen Blutsauger Krankheitserreger durch die
Bissstelle in den Körper pumpen. Wenn beim Herausziehen der Zecke der
Stechrüssel des Tieres abbricht und im Körper bleibt, ist das nicht
gefährlich: Der Rüssel fällt nach einiger Zeit von selbst ab und
richtet keinen Schaden an.
ACHTUNG REDAKTIONEN:
Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Wir bitten jedoch
um einen Hinweis, wie Sie den Beitrag eingesetzt haben an
[email protected].
Originaltext: Wort und Bild - Apotheken Umschau
Audio(s) zu dieser Meldung finden Sie im AOM/Original Audio
Service, sowie im APA-OTS Audioarchiv unter http://audio.ots.at
Rückfragehinweis:
Ruth Pirhalla
Pressearbeit
Tel.: 0049 89 / 7 44 33-123
Fax: 0049 89 / 744 33-459
E-Mail: [email protected]
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NAA






