- 13.06.2007, 09:06:59
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Seniorenbundobmann Khol: "Keine Experimente mit unseren Kindern!"
Interessen der Kinder, nicht von Organisationen oder Lehrern, müssen im Mittelpunkt stehen
Wien (OTS) - "Für die Vielfalt, gegen den Zwang", so müsse das
Leitmotiv in der Debatte um die Schulpolitik lauten, betonte der
Bundesobmann des Österreichischen Seniorenbundes, Dr. Andreas Khol.
Die ÖVP bekenne sich zum Prinzip der Wahlfreiheit, wer also seine
Kinder in eine Gesamtschule schicken wolle, sollte durchaus die
Möglichkeit dazu haben, aber einen "Zwang zum Einheitsbrei" dürfe es
in Österreich nicht geben, so Khol weiter. Immerhin sollten im
Mittelpunkt der Bildungsdebatte die Interessen der Kinder, und nicht
die Interessen von Organisationen oder Lehrern stehen. In einem
"differenziertes System mit möglichst großer Wahlmöglichkeit" sei die
individuelle Förderung aber viel effektiver möglich, als in einer
Gesamtschule.
Alles andere wäre zudem "ein Regieren an der Bevölkerung vorbei",
wie Khol, mit Blick auf die Ablehnung der Gesamtschule durch rund 65
% der Österreicherinnen und Österreicher, unterstrich. Neue Wege in
der Bildungspolitik auszuprobieren sei sicherlich legitim, doch
müssten solche Versuche auf freiwilliger Basis erfolgen. Dem gesamten
Land aufgrund "sozialistischer Gleichmacherei-Phantasien ein
ungewünschtes Schulmodell aufzuzwingen" wäre verantwortungslos, so
Khol abschließend.
Rückfragehinweis:
Österreichischer Seniorenbund
Mag. Martin Amor
Tel.: 01/40126-154
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