- 06.06.2007, 11:00:33
- /
- OTS0098 OTW0098
Dicke Luft im Büro - wie gefährlich ist Tonerstaub aus Laserdruckern? - AUDIO
Baierbrunn (OTS) - Wenn im Büro "dicke Luft" herrscht, liegt das
gewöhnlich daran, dass man Stress hat mit dem Chef oder den Kollegen.
Doch die sprichwörtliche dicke Luft kann auch sehr real sein,
schreibt die "Apotheken Umschau": Tonerstaub aus Laserdruckern und
Kopiergeräten kann Beschwerden und Krankheiten auslösen, von
Kopfschmerzen bis hin zu Asthma und Bronchitis. Wissenschaftlich ist
das allerdings nicht bewiesen, sagt Chefredakteur Hans Haltmeier:
O-Ton 23 sec.
"Diese Frage ist bisher noch nicht eindeutig geklärt, dazu gibt es
einfach noch zu wenige tragfähige Studien. Aber eins ist zumindest
klar: Es ist keine Einbildung, die Leute sind wirklich krank. Bei den
Ursachen können andere Ausdünstungen in der Luft oder Luftströme, die
auch auftreten, Schwankungen in der Luftfeuchtigkeit oder der
Temperatur neben dem Tonerstaub natürlich auch ausschlaggebend sein."
Beim Drucken werden eine ganze Reihe von Giften freigesetzt - je
nach Gerät und Wartungszustand mal mehr, mal weniger. Ob die Abluft
als ungesund eingeschätzt wird, hängt jedoch von den Grenzwerten ab,
die bei der Messung als Maßstab dienen. Und diese können zu völlig
unterschiedlichen Ergebnissen führen:
O-Ton 29 sec.
"Die so genannte maximale Arbeitsplatzkonzentration ist in der Regel
deutlich unterschritten bei diesen Geräten. Aber wenn man strengere
Richtwerte nimmt, wie sie etwa das Umweltbundesamt oder die
Landesgesundheitsämter vorgeben, dann liegen die Belastungen häufig
schon im Grenzbereich."
Um das gesundheitliche Risiko möglichst klein zu halten, sollte
man nicht in unmittelbarer Nähe von Laserdruckern oder -kopierern
arbeiten:
O-Ton 22 sec.
"Man sollte solche Geräte auf alle Fälle in einen separaten Raum
stellen oder zumindest möglichst weit weg von den Arbeitsplätzen und
dabei so drehen, dass die Lüfter der Geräte in die andere Richtung
zeigen. Außerdem sollten diese Geräte natürlich regelmäßig gewartet
und gereinigt werden und was auch sinnvoll ist, den Raum, in dem man
sich aufhält, alle zwei Stunden zu lüften."
Laut "Apotheken Umschau" sollte man beim Kopieren den Deckel des
Kopierers herunterklappen. So vermeidet man Trauerränder, durch die
mehr Schadstoffe ausgestoßen werden. Ein weiterer Tipp: Verlegen Sie
größere Druckaufträge auf Zeiten, wo niemand im Büro ist, zum
Beispiel in die Mittagspause.
ACHTUNG REDAKTIONEN:
Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Wir bitten jedoch
um einen Hinweis, wie Sie den Beitrag eingesetzt haben an
[email protected].
Originaltext: Wort und Bild - Apotheken Umschau
Audio(s) zu dieser Meldung finden Sie im AOM/Original Audio
Service, sowie im APA-OTS Audioarchiv unter http://audio.ots.at
Rückfragehinweis:
Ruth Pirhalla
Pressearbeit
Tel.: 0049 89 / 7 44 33-123
Fax: 0049 89 / 744 33-459
E-Mail: [email protected]
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NAA






