• 31.05.2007, 15:26:02
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Vollversammlung 3: AKNÖ legt erfolgreiche Bilanz vor

Zum Rechnungsabschluss der AKNÖ

Wien (AKNÖ) - 46 Prozent aller Ausgaben der AKNÖ im vergangenen
Jahr wurden direkt in die Rechtsberatung und in den Rechtsschutz
investiert. Weitere 13,1 Prozent wurden für den Konsumentenschutz,
die Steuer-Rückholaktion, Arbeitsmarktprojekte und die
Wirtschaftspolitik aufgewendet. Mit 10,1 Prozent waren die Ausgaben
für Bildungsaufgaben der drittgrößte Posten im AKNÖ-Budget. Der
Rechnungsabschluss für 2006, der bei der 128. Vollversammlung der NÖ
Arbeiterkammer von Direktor Mag. Helmut Guth präsentiert wird, macht
transparent, welche Schwerpunkte die AK im Berichtsjahr gesetzt hat
und wie der Löwenanteil der Mittel für Leistungen direkt für die
Mitglieder aufgewendet wurde.

"Der Rechnungsabschluss für 2006 zeigt vor allem, dass wir 2006
unsere erfolgreichen Dienstleistungen weitergeführt habe und einige,
wie unsere Steuer-Rückhol-Aktion sogar enorm ausweiten konnten",
erklärt AKNÖ-Direktor Mag. Helmut Guth zum Rechnungsabschluss 2006.
Insgesamt wurden 83,6 Prozent des Budgets umgehend für Leistungen
aufgewendet, die den Mitgliedern sofort nutzen. Den Löwenanteil, fast
die Hälfte des Budgets nimmt dabei der Arbeits- und
Sozialrechtsschutz der AKNÖ in Anspruch. "Es zeigt sich aber, dass
allein durch die arbeitsrechtliche Beratung und Intervention der
AK-ExpertInnen bzw. durch den Rechtsschutz die Mitglieder mehr Geld
retour erhalten, als sie insgesamt Umlage zahlen. So wurden 2006
insgesamt in arbeitsrechtlichen Streitfällen Ansprüche von 53,29
Millionen Euro eingebracht, die Umlage betrug 46,6 Millionen Euro.

Aber nicht nur im Arbeits- und Sozialrechtsschutz bringt die AKNÖ den
Mitgliedern viel. Unter allen Leistungen sticht 2006 die
"Steuer-Rückhol-Aktion" besonders hervor, so konnte diese Beratung
zur Arbeitnehmerveranlagung im Vergleich zu 2005 ausgeweitet werden.
Wurden 2005 noch 3,6 Millionen Euro zu viel bezahlte Steuern für die
Mitglieder zurückgefordert, waren es 2006 bereits 6,4 Millionen. Auch
im Konsumentenschutz zeigt sich eine Steigerung der Leistungen, so
wurden um 39 Prozent mehr Gelder als im Vorjahr für die Mitglieder
gesichert, insgesamt wurden durch Beratungen und Interventionen 1,8
Millionen Euro gerettet.

"Wichtig ist, dass wir unser hohes Dienstleistungsniveau erhalten
oder punktuell sogar ausgebaut haben und gleichzeitig bei internen
Abläufen und bei der Verwaltung sparen konnten. So wurde es auch
möglich, dass wir ein Grundstück in St. Pölten kaufen konnten, auf
dem in einigen Jahren die Zentrale der AKNÖ errichtet werden soll",
zeigt sich Mag. Guth mit dem Rechnungsabschluss zufrieden. Es wurde
auch Vorsorge getroffen, dass die AK in den nächsten Jahren noch ihr
Ausbauprogramm in den Bezirken finalisieren kann, denn einige wenige
Bezirksstellen, wie zum Beispiel Tulln, entsprechen noch nicht den
Anforderungen eines modernen Beratungszentrums. Da der Großteil des
Kundenverkehrs in den Bezirken stattfindet, so wurden die 21 Bezirks-
und 2 Servicestellen der AKNÖ insgesamt 220.000 Mal von Rat Suchenden
niederösterreichischen ArbeitnehmerInnen kontaktiert, ist dieses
Ausbauprogramm besonders wichtig.

Insgesamt sind im Rechnungsabschluss 2006 Einnahmen und Ausgaben in
der Höhe von 49,4 Millionen Euro ausgewiesen. Der Rechnungsabschluss
wurde bei der 128. Vollversammlung der AKNÖ von allen Fraktionen
einstimmig angenommen.

Der Rechnungsabschluss und der Jahresbericht der AKNÖ sind im
Internet unter http://noe.arbeiterkammer.at oder unter 01 58883-1252
erhältlich.

Rückfragehinweis:
AKNÖ Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: (01) 58883-1252
mailto:[email protected]
http://noe.arbeiterkammer.at

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