- 31.05.2007, 14:26:06
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Generika-Einsatz finanziert eine Pflegestufe für ganz Österreich
Wien (OTS) - 2006 wurden mit Hilfe von Generika deutlich über 113
Millionen Euro Einsparungen erreicht. Das entspricht dem gesamten
österreichweiten Finanzierungsaufwand für die mehr als 66.000
Betroffenen der Pflegegeldstufe 1. "Generika entlasten das heimische
Gesundheitssystem massiv und sie leisten einen wesentlichen Beitrag
zur Finanzierung und Erhaltung des hohen Niveaus der medizinischen
Versorgung", stellt Dr. Otmar Peischl, Obmann des Österreichischen
Generikaverbandes (OEGV) zur Situation in Österreich fest. Bei einer
leicht umzusetzenden Anhebung des Generika-Anteils stünden den Kassen
jedoch noch viel mehr Geld zur Verfügung. Diese Mittel könnten im
Pflegebereich bestens eingesetzt werden.
Generika werden vor allem bei den so genannten "Volkskrankheiten"
wie Bluthochdruck, Depressionen und hohes Cholesterin seit Jahren
erfolgreich verordnet. Insgesamt lukrierten die Kassen 2006 bei der
Therapie mit Hilfe von Generika in nur vier Substanzgruppen gegenüber
den ursprünglichen hohen Erstanbieterpreisen einen Kostenvorteil von
über 113 Millionen Euro. Eine Anhebung des Generika-Anteils auf jenen
von Deutschland würde noch mehr Ressourcen für Pflegegelder und
innovative Therapien freisetzen.
Generika kompensieren Kosten der Pflegestufe 1
Nach Angaben des Hauptverbandes der österreichischen
Sozialversicherungsträger betrugen für die mehr als 66.000
Pflegefälle der Stufe 1 die Pflegegeldkosten hochgerechnet fast 118
Millionen Euro. Generika haben also allein 2006 die Gesamtkosten für
die Pflegestufe 1 kompensiert.
"Generika weisen eine starke Leistungsbilanz auf", sagt Peischl:
"Dieses Faktum ist noch weitgehend nicht bekannt, aber von immenser
Bedeutung für das Gesundheitssystem." Mit den so frei gemachten
Mitteln könnte beispielsweise leicht zusätzlich das Kostenvolumen für
alle Betroffenen der schwersten Pflegestufe 7 abgedeckt werden.
Ärzte stellen Generika ein sehr gutes Zeugnis aus
Generika erfreuen sich einer steigenden Zustimmung bei Ärzten. In
den Bereichen Verträglichkeit, Wirkung und Arzneimittelsicherheit
wurden Generika in einer GfK-Studie (2005) von den Ärzten mit hoher
Zustimmung (95 bis 98 Prozent) als mindestens gleich gut bis besser
im Vergleich zu Erstanbieterpräparaten bewertet. Das hohe Vertrauen
in die erstklassige Qualität von generischen Medikamenten spiegelt
auch die kontinuierliche Zunahme der Verordnungszahlen wider.
Rückfragehinweis:
Österreichisches Generikaverband
Mag.(FH) Waltraud Janisch-Lang
Tel.: 0650 544 92 92
mailto: [email protected]
http://www.generikaverband.at
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