• 29.05.2007, 19:49:28
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Neues Volksblatt: "Kinder" (von Markus Ebert)

Ausgabe vom 30. Mai 2007

Linz (OTS) - Schon die Bandbreite der Wortmeldungen vor dem
gestrigen Kinderbetreuungsgipfel ließ erahnen, dass da ein hartes
Stück Arbeit auf die Verantwortlichen zukommt. Vom Bedarf (angeblich
50.000 fehlende Plätze) bis zum Alter (über drei, unter drei Jahren)
reichen die Divergenzen, dabei war die heiße Frage der Finanzierung
gestern noch gar nicht andiskutiert. Und zu allem Überfluss brachte
die SPÖ gleich auch noch die Ganztagesschule ins Spiel.
Einen wichtigen Hinweis lieferte indes der Präsident des Katholischen
Familienverbandes, Johannes Fenz: Es gehe darum, die Wahlfreiheit der
Eltern zu gewährleisten. Tatsächlich muss es den Eltern respektive
den Erziehenden möglich sein, sich zwischen Betreuung daheim und
auswärts entscheiden zu können. Und beides muss leistbar sein.
Völliger Humbug ist die Argumentation der roten Jungen Generation,
dass Kinderbetreuungseinrichtungen für die Frühförderung der unter
Zweijährigen wichtig seien. Das hieße ja, dass Mütter und Väter nicht
in der Lage wären, ihre Kinder entsprechend zu erziehen.
Den Kindern ein paar unbeschwerte Jahre zu ermöglichen: das sollte
das Ziel aller Bemühungen sein.

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