- 12.05.2007, 10:02:00
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VP-Tschirf zur SP-Marktkampagne: Verantwortung übernehmen, statt bunte Broschüren verteilen!
Werbekampagne kann Versagen bei Marktpolitik nicht übertünchen
Wien (VP-Klub) - "Mit all ihren Lobesworten zu Wiens Märkten
scheint die dafür verantwortliche SP-Stadträtin Frauenberger
verdrängen zu wollen, dass sie faktisch im gleichen Atemzug den
ältesten Markt Wiens, die Landstraßer Markthalle, aller Proteste zum
Trotz einfach zusperrt, die Standler auf die Straße setzt und die
Konsumentenwünsche ignoriert", kommentiert ÖVP Wien Klubobmann LAbg.
Matthias Tschirf Frauenbergers Marktkampagnenstart.
Die von Frauenberger am heutigen Samstag gestartete und mit 350.000
Steuereuro subventionierte SP-Imagekampagne für Wiens Märkte sei eine
glatte Geldverschwendung und habe offenbar nur zum Ziel, die
verfehlte Marktpolitik der Stadtregierung zu übertünchen und der
SP-Stadträtin einen bitter notwendigen PR-Auftritt zu ermöglichen.
Freikaufen könne sich die SP-Stadtregierung von ihrer Verantwortung
für Wiens Märkte damit aber nicht, so Tschirf.
Satt Ablösemillionen und Werbebroschüren: Sanieren und
Attraktivieren
Die reale Marktpolitik der SP-Stadtregierung bietet, so Tschirf,
freilich ein ernüchterndes Bild. Zusperren oder zu Tode sanieren, das
sei die Realität von Wiens Marktpolitik. Und auf der einen Seite fast
11 Millionen Euro in Ablösen für die Marktstände in der Landstraßer
Markthalle zu investieren, um diesen Markt so rasch wie möglich
zusperren zu können, auf der anderen um weitere 350.000 Euro eine
Werbekampagne für Wiens Märkte zu starten, könne ja schon fast als
schizophrene Haltung bezeichnet werden, meint der VP-Klubobmann.
"Anstatt in Werbekampagnen und Ablösen, wären die Investitionen in
Sanierungen und für architektonische Attraktivierungen von Märkten
weit vernünftiger angelegt. Davon würden die Standler auf den Märkten
und die Konsumenten wirklich profitieren. Bunte, um teueres Geld
erstellte Broschüren werden die Naheversorgungssituation in Wien kein
bisschen verbessern", so Tschirf kritisch.
"Vielleicht könnten die zu Frauenbergers PR-Termin gebetenen
Spitzenköche dazu beitragen, dass Frauenberger den Marktstandlern und
den Konsumenten nicht weiter ihre Suppe versalzt und wichtige
innerstädtische Nahversorgungseinrichtungen aushungern lässt",
schließt der Wiener ÖVP Klubobmann.
Rückfragehinweis:
ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (++43-1) 4000 / 81 913
Fax: (++43-1) 4000 / 99 819 60
mailto:[email protected]
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