• 26.03.2007, 12:48:43
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FORUM Umweltbildung: Handwerk der Zukunft - klimafreundlich und nachhaltig

Einladung zu Vortrag und Diskussion mit Christine Ax (Hamburg)

Wien (OTS) - Handwerk ist Arbeit mit menschlichem Antlitz.
Handwerk ist Kultur und auch ein Beitrag zur Kultur der
Nachhaltigkeit. Die Referentin Christine Ax schlägt einen spannenden
Bogen zwischen Theorie und Praxis, Tradition und Innovation, Maß- und
Massenanfertigung und zeigt durch zahlreiche Projekte und Beispiele
auch in Österreich, dass Handwerk nicht nur Zukunft hat, sondern
auch Zukunft schafft.

Im Rahmen der FORUM Umweltbildung-Veranstaltungsreihe "Food for
Thought - Vor-, Nach- und Querdenken für Nachhaltigkeit" entwirft
Christine Ax, eine der profiliertesten HandwerksforscherInnen des
deutschsprachigen Raums, die Vision einer geglückten
gesellschaftlichen Organisation aus den Charaktereigenschaften des
Handwerks, die Utopie einer Ökonomie der Nähe. Ihre Zukunftsprognose:

"Wir werden im Jahr 2020 in einer neohandwerklich produzierenden
Gesellschaft leben. Es wird massenhaft Maßarbeit geben, Werkstätten
werden wieder zum Point of Sale, der Wochenmarkt verdrängt den
Weltmarkt, die Region produziert nachhaltige Produkte und
Arbeitsplätze. Ich halte das alles für technisch, ökologisch und
ökonomisch machbar."

Ergänzt werden die Ausführungen durch das österreichische Projekt
Meisterstraße, das sich zum Ziel gesetzt hat, die besten
österreichischen HandwerksmeisterInnen aufzuspüren und einer breiten
Öffentlichkeit zu präsentieren, um damit einen Beitrag zur
Renaissance österreichischer Handwerkskultur zu leisten.

Vortrag und Diskussion

Klima braucht Wandel...

Das Handwerk der Zukunft

Nachhaltig Wirtschaften zwischen Global und Regional

mit

Christine Ax (Institut für Zukunftsfähiges Wirtschaften, Hamburg)

Nicola & Christoph Rath (Projekt Meisterstraße Austria)

Begrüßung durch Dr. Peter Iwaniewicz (Lebensministerium)

Ort: Café Prückel, 1, Stubenring 24 (Luegerplatz)

Zeit: Dienstag, 27. März 2007, 18:00 Uhr - ca. 20:00 Uhr

Freier Eintritt!

Der Klimawandel erfordert neben Energieeinsparungen auch andere
Formen des Wirtschaftens, der Arbeit. Der Umgang mit der Fläche und
ihrer Bewirtschaftung muss in den Fokus der Diskussion gelangen. Um
sinnlose Transporte überflüssig zu machen, brauchen wir eine Ökonomie
der Nähe, eine Wertschöpfung, die dezentral und vor Ort die
Bedürfnisse der Menschen mit Produkten befriedigt, deren
Gebrauchswert im Vordergrund steht und die langlebig sind. Das Motto
muss sein: "Besser statt Mehr".

Eine Veranstaltung des FORUM Umweltbildung im Rahmen der UN-Dekade
- Bildung für nachhaltige Entwicklung Veranstaltungsreihe "Food for
Thought" - im Auftrag des Lebensministeriums Abt. II/3 Nachhaltige
Entwicklung.

FORUM Umweltbildung ist eine Initiative des Bundesministeriums für
Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (Abt. II/3
Nachhaltige Entwicklung) und des Bundesministeriums für Bildung,
Wissenschaft und Kultur (Abt. V/11 Politische Bildung und
Umweltbildung). Projektträger: Umweltdachverband

Rückfragehinweis:
Monica Lieschke
Tel: 01/402 47 01-10, Handy: 0650/44 60 526
E-Mail: [email protected]

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