• 26.03.2007, 11:30:35
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Onodi: Schienen- und Straßenausbauprogramm trägt Niederösterreichs Erfordernissen voll Rechnung

Ostregion braucht leistungsfähige, aufnahmefähige und moderne Verkehrswege

St. Pölten, (SPI) - "Niederösterreich hat sich durchgesetzt und
den Prioritäten des Bundeslandes für den Ausbau von Schiene und
Straße wurde umfassend Rechnung getragen", zeigt sich
Niederösterreichs Landeshauptmann-Stellvertreterin Heidemaria Onodi
über den heute seitens Infrastrukturminister Werner Faymann und
Finanzminister Wilhelm Molterer vorgestellten Ausbauplan beim
Schienen- und hochrangigen Straßennetz in Niederösterreich zufrieden.
Im Bereich der Schiene wird der 4-gleisige Lückenschluss der Westbahn
zwischen Ybbs/Donau und Amstetten mit Baubeginn 2008 angegangen, die
bereits in Bau befindlichen Abschnitte werden fertiggestellt. Die St.
Pöltner Güterzugumfahrung wird weitergebaut und mit der
Inbetriebnahme der 1. Baustufe bzw. dem Baubeginn der zweiten
Baustufe ist im Jahr 2012 zu rechnen. Der Ausbau und die
Elektrifizierung der Eisenbahnstrecke von Wien nach Marchegg sollen
im Jahr 2012 gestartet werden, der zweigleisige Ausbau der
Pottendorferlinie zwischen Inzersdorf-Metzgerwerke und Wampersdorf
ein Jahr früher, im Jahr 2011. Besonders wichtig ist auch die
Errichtung der Neubaustrecke vom Flughafen Wien Schwechat nach
Götzendorf, wo der Baubeginn vorbehaltlich des zügigen Ablaufs des
Genehmigungsverfahrens mit 2011 festgesetzt wurde. Zu den wichtigsten
Bahnhofsprojekten zählen die Fertigstellung des St. Pöltner
Hauptbahnhofes und der Bahnhofsumbau von Absdorf-Hippersdorf mit
Start noch im heurigen Jahr. ****

Bei den Straßenprojekten steht die Fortsetzung der begonnenen
Ausbauprojekte der S1, der S2 und der A5 außer Streit. Für den Bau
der vierspurigen Donaubrücke Traismauer wird in den nächsten Wochen
die Bauausschreibung erfolgen, ebenso wichtig ist die klare Zusage
der Realisierung der S34-Traisentalschnellstraße. Hier soll der
Baubeginn nach Abwicklung der noch ausständigen Verfahren im Jahr
2010 erfolgen, die beabsichtige Verkehrsfreigabe im Jahr 2014. Mit
dem S1-Abschnitt Schwechat-Süßenbrunn soll im Jahr 2011 gestartet
werden, die S3, die Weinviertler Schnellstraße von Hollabrunn Süd bis
zu Staatsgrenze im Jahr 2010. Für die S8, die Marchfelder
Schnellstraße ist mit einem Baubeginn im Jahr 2015 zu rechnen. Die
Realisierung der S8 steht ja in unmittelbarem Zusammenhang mit dem
Ausbau und dem Fortschritt der Nordostumfahrung Wiens.

"Der positive Lobbyismus Niederösterreichs für die wichtigen
Verkehrsprojekte unseres Bundeslandes hat sich zweifellos bezahlt
gemacht. NÖ bekommt aus dem bis zum Jahr 2012 rund 5,6 Milliarden
Euro schweren Schienenausbauprogramm und dem 2,9 Milliarden Euro
umfassenden Straßenausbauprogramm des Bundes das größte Stück. Damit
wird auch dem Nachholbedarf aus der Sicht der wachsenden Union und
neuer wirtschaftlicher Rahmenbedingungen Rechnung getragen. Die
Wirtschaft braucht leistungsfähige und moderne Verkehrswege, um auch
von den aufstrebenden Regionen unserer östlichen EU-Partner
profitieren und neue Arbeitsplätze schaffen zu können. Die Regionen
und Gemeinden brauchen aufnahmefähige Verkehrsnetze, damit die Orte
vom Durchzugesverkehr entlastet und damit die Lebensqualität für die
Bürgerinnen und Bürger verbessert werden kann. Die Basis dafür wurde
gelegt", so Onodi abschließend.
(Schluss) fa

Rückfragehinweis:

SPÖ-NÖ-Landesregierungsfraktion
   SPÖ-NÖ-Landtagsklub
   Mag. Andreas Fiala
   Pressesprecher
   Tel: 02742/9005 DW 12794
   Mobil: 0664 20 17 137
   mailto:[email protected]

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