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OTS0011   24. März 2007, 09:17

GROSZ zu Rundem Tisch: Unglaubliche Einladungspolitik des ORF

Vorgangsweise ist Missachtung der Objektivität und einer Demokratie nicht würdig


Als "klare Missachtung der Objektivität" und einen
"Schlag gegen die Demokratie" bezeichnet BZÖ-Generalsekretär Gerald
Grosz am Samstag die Einladungspolitik des ORF zum morgigen Runden
Tisch. "Regierungsvertreter diskutieren mit Oppositionsvertretern
über das 50-Jahr-Jubiläum der Europäischen Union und das BZÖ wurde
als einzige Parlamentspartei nicht eingeladen", stellt Grosz fest.

"Es handelt sich bei der Diskussion nicht um eine Auseinandersetzung
von EU-Abgeordneten, wie der ORF in voreilenden Schutzbehauptungen
meinen wird, sondern um eine Diskussion zwischen Parteien, die im
österreichischen Parlament vertreten sind, was auch die Anwesenheit
von Außenministerin Plassnik und dem ehemaligen SPÖ-Kanzler Vranitzky
klar beweist. Es ist nicht akzeptabel und einer Demokratie unwürdig,
dass nicht alle Parlamentsparteien die Möglichkeit haben im
öffentlich-rechtlichen Rundfunk die Geschichte der EU - aber auch
deren Zukunftsperspektiven - kritisch zu bewerten", sagt der
BZÖ-Generalsekretär weiters.

Für Grosz habe scheinbar der rote Zensor Amon zugeschlagen, der Peter
Westenthaler und Jörg Haider bereits in den 90er Jahren massiv
bekämpft habe. "Wir werden diesen eindeutigen Bruch der Objektivität
alleine im Interesse der demokratischen Auseinandersetzung beim
Bundeskommunikationssenat bekämpfen", kündigt Grosz an. Außerdem
werde die BZÖ-Stiftungsrätin Dr. Huberta Gheneff-Fürst diese
unglaubliche Vorgangsweise im Rahmen der nächsten Sitzung des
ORF-Stiftungsrates zur Sprache bringen. (Schluss) ms

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0011 2007-03-24 09:17 240917 Mär 07 BZO0001 0223



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