- 23.03.2007, 11:31:35
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Schwarzböck: Erntehelfer-Verordnung kommt zur rechten Zeit
LK Österreich begrüßt Verlängerung des Einsatzes auf neun Monate
Wien (AIZ) - "Trotz des vorübergehenden Kälteeinbruchs ist die
Vegetation vor allem im Gartenbau heuer besonders weit
fortgeschritten. Außerdem hat der Jännersturm großflächig
Forstschäden verursacht, die unbedingt rasch aufgearbeitet werden
müssen, da sonst eine unkontrollierbare Vermehrung der Waldschädlinge
droht. Aus diesen Gründen ist es außerordentlich begrüßenswert, dass
der Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit nun jene Verordnungen
unterzeichnet hat, mit deren Hilfe den heimischen land- und
forstwirtschaftlichen Betrieben die nötigen Arbeitskräfte, sogar mit
einer leichten Steigerung der Anzahl um knapp 4%, zur Verfügung
gestellt werden können", zeigt sich Rudolf Schwarzböck, Präsident der
Landwirtschaftskammer Österreich, erfreut über das rasche Handeln des
zuständigen Ministeriums.
Besonders begrüßenswert erachtet Schwarzböck die Tatsache, dass in
der neuen Verordnung die Verlängerungsmöglichkeit auf neun Monate
umgesetzt worden ist. "Wir haben mehrmals darauf hingewiesen, dass
bei bestimmten Kulturarten die sechsmonatige Dauer nicht ausreichend
ist und an den Wirtschaftsminister appelliert, dem
Sozialpartnervorschlag für den Bereich der Landwirtschaft, die
Bewilligungs- und Beschäftigungsdauer nach dreijähriger Tätigkeit als
Saisonier ab dem vierten Jahr auf neun Monate zu verlängern,
zuzustimmen. Dies ist nun geschehen und hilft mit, betriebliche
Kosten zu senken. Außerdem trägt es zu einer Stärkung der
Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe bei, weil durch die Anpassung der
Beschäftigungsdauer an die tatsächlichen Wirtschaftsabläufe die
Einschulungsphase eines neuen Saisonarbeiters entfällt", betont der
Präsident.
(Schluss)
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