- 22.03.2007, 15:18:13
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Gahr: Katastrophenschutzbudget wird um 37 Millionen Euro auf 160 Millionen Euro erhöht
Sonderbudget für Schutzwald wird um 5,7 Millionen jährlich aufgestockt
Wien (ÖVP-PK) - "Bisher war der Katastrophenfonds mit 123
Millionen Euro dotiert. Im Budget 2007/2008 wird der Fonds nunmehr um
37 Millionen Euro aufgestockt. Damit können anstehende akute Projekte
und Vorsorgemaßnahmen zum Schutz der Bevölkerung und zum Schutz
unserer Infrastruktur umgesetzt werden." ÖVP-Abg. Hermann Gahr
berichtet aus dem Landwirtschaftsausschuss, welcher heute,
Donnerstag, im Parlament stattfand. "Landwirtschaftsminister Josef
Pröll erläuterte im Ausschuss, dass die zusätzlichen Mittel aus dem
Finanz- und Landwirtschaftsministerium kommen", so Hermann Gahr. ****
"Im Landwirtschaftsministerium werden einerseits Mittel umgeschichtet
und andererseits durch Einsparungen im Verwaltungsbereich Gelder für
den Katastrophenschutz frei. Der Schlüssel lautet konkret: 17,5
Millionen Euro kommen aus dem Landwirtschaftsministerium und 19,5
Millionen kommen aus dem Finanzministerium", berichtet Gahr.
Der Tiroler ÖVP-Abgeordnete stellt fest: "Gerade die vielen
Naturkatastrophen in den letzten Jahren zeigen, dass es gerade im
Notfall rasche Hilfe braucht, um in Not geratenen Menschen zu helfen.
Es muss daher aus Verantwortung und aus Gründen der Vorsorge Geld in
die Prävention investiert werden!"
Budget für den Schutzwald wird deutlich aufgestockt
"Im Budget 2007/2008 wird auch der Schutzwald einen höheren
Stellenwert erhalten", erläutert Gahr. "So wird es, vorbehaltlich der
Programmgenehmigung durch die EU, eine Erhöhung der
Schutzwaldförderung im Rahmen des Programms für den ländlichen Raum
um 5,7 Millionen Euro geben. Diese zusätzlichen Mittel werden
exklusiv für vorbeugende und akute Schutzwaldprojekte eingesetzt. Es
geht dabei um Projekte, welche dazu beitragen, dass Mensch und
Infrastruktur in ländlichen Regionen sicher sind und die Bevölkerung
weiterhin sicher leben kann."
"Persönliche Sicherheit ist auf allen Ebenen des Budgets 2007/2008
ein Gebot der Stunde", stellt der Abgeordnete abschließend fest.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel. 01/40110/4432
http://www.oevpklub.at
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