- 21.03.2007, 10:41:40
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PK "Net Neutrality - ist der freie Zugang zum Internet in Gefahr?" am 22.3., Wipplingerstr. 25, 1010 Wien
Wien (PWK/Aviso) - "Net Neutrality" verspricht ein heißes
Diskussionsthema in ganz Europa zu werden. Im Rahmen der Konferenz
"Free Access to Networks", die am Donnerstag, 22. März 2007 in der
Wirtschaftskammer Österreich stattfindet, werden aktuelle
Entwicklungen mit hochkarätigen Experten aus dem In- und Ausland
diskutiert.
Im Vorfeld der Veranstaltung lädt das Hayek-Institut zu einer
Pressekonferenz Net Neutrality - ist der freie Zugang zum Internet in
Gefahr?
am Donnerstag, 22. März 2007 mit Beginn um 11.30 Uhr
im Friedrich A.v. Hayek-Institut, Wipplingerstraße 25, 1010 Wien
Teilnehmer:
* Barbara Kolm-Lamprechter, Generalsekretärin des
F.A.v.Hayek-Institutes
* Dorothy Attwood, Senior Vice President of Regulatory Planning and
Policy von AT&T American Telephon & Telegraph Cooperation (Umsatz: 66
Mrd. USD, 179.420 Mitarbeiter)
* Chris Boam, Director Public Policy & Regulatory Affairs von Verizon
Communications (Umsatz: 71,3 Mrd. USD, 203.100 Mitarbeiter)
Während in den USA die Debatte zwischen Hightech-Content-Providern
und Infrastrukturanbietern (Telefon- und Kabelanbieter) leiser wird,
entfacht in Europa die Diskussion darüber, ob Regulierungsmaßnahmen
das Internet "frei" und offen halten können.
Grundsätzlich stehen große Contentanbieter wie Google und Yahoo
für freien Zugang - ihre Umsätze generieren sie über Werbeeinnahmen,
Netzbetreiber sprechen sich allerdings für eine Beschränkung aus, um
so teure Investitionen in die Infrastruktur (Stichwort
Breitband-Initiative) über Gebühren zu finanzieren. Ohne staatliche
Regulierungsmaßnahmen, so der Tenor, würden Netzbetreiber Websites
blockieren und Inhalte zensurieren (können), der freie Internetzugang
würde dann nur einen Teil von Usern zur Verfügung stehen. Das ist nur
die eine Seite. Die steigenden IT-Kosten sollen auf den Konsumenten
und letztlich natürlich wieder auf die Unternehmen, die alle abhängig
sind von der Technologie, abgewälzt werden.
Rückfragehinweis:
Wirtschaftskammer Österreich Stabsabteilung Presse Jürgen Rupprecht Tel.: (++43) 0590 900-4281 Fax: (++43) 0590 900-263 mailto:[email protected] http://wko.at/Presse
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