- 07.03.2007, 13:10:22
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AGEZ unterstützt politischen Konsens für EU-weite Einführung einer Kerosinsteuer, vermisst Zweckbindung für Ökologie und Entwicklung
Finanzmittel für globale Armutsbekämpfung verwenden
Wien (OTS) - Die in der AGEZ zusammengeschlossenen
entwicklungspolitischen NGOs begrüßen den breiten politischen Konsens
in Österreich für die EU-weite Einführung einer Kerosinsteuer auf
Flugzeugtreibstoffe, für deren Einführung sich Finanzminister
Molterer beim nächsten EU-Gipfeltreffen einsetzen will.
Die NGOs vermissen in der öffentlichen Diskussion allerdings den
Verwendungszweck: "Die damit lukrierten Mittel sind zu einem großen
Teil für die Entwicklungszusammenarbeit, insbesondere für soziale und
ökologische Projekte, zu verwenden. Insbesondere Menschen in den
armen Ländern sind von den Auswirkungen der Klimaveränderungen
betroffen, so AGEZ-Geschäftsführerin Elfriede Schachner. Bereits die
im letzten Jahr einstimmig im Nationalrat erfolgte Entschließung
sieht vor, dass die "Verwendung der lukrierten Mittel für den
EU-Fonds und die Entwicklungszusammenarbeit ausgewogen zu erfolgen
hat".
Seit langem propagieren die NGO die Erreichung der 0,7% des BNE
für Ausgaben der Entwicklungszusammenarbeit und setzen sich für
alternative Finanzierungsquellen wie die Besteuerung von
Finanztransaktionen (Tobin Tax) und Treibstoffen von Flugzeugen und
Schiffen zur Finanzierung von Maßnahmen der
Entwicklungszusammenarbeit ein. Diese Mittel sind dringend notwendig,
um die Millenniumsentwicklungsziele der Vereinten Nationen und damit
die weltweite Reduzierung der Armut zu schaffen.
Rückfragehinweis:
Mag. Elfriede Schachner, AGEZ-Geschäftsführerin
Tel.: 01/317 40 16 oder 0699 107 66 216; www.agez.at
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