• 19.10.2006, 13:20:02
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  • OTS0152 OTW0152

FP-Lasar: Zwangstherapie für Süchtige langjährige FPÖ-Forderung

Mehr Therapieplätze und härtere Gangart gegen Drogendealer

Wien, 19-10-2006 (fpd) - Der plötzliche Vorstoß des Grazer
VP-Bürgermeisters Nagl für eine verpflichtende Therapie für
Drogensüchtige könnte darauf hinweisen, dass die ÖVP nach der
Wählerwatschen am 1. Oktober ihre warmduschige Drogenpolitik
aufzugeben bereit ist. Bei den Freiheitlichen ist die Zwangstherapie
in Verbindung mit einer deutlichen Aufstockung der Behandlungsplätze
seit langem Parteilinie, hält der Wiener FPÖ-Landtagsabgeordneter
David Lasar fest.

Die Schaffung gesetzlicher Möglichkeiten dafür wird angesichts der
prekären Drogensituation nicht nur in Wien eine der vordringlichsten
Aufgaben der neuen Bundesregierung sein. Auch in der Frage der
exekutiven Repressionsmaßnahmen ist es notwendig, die florierende
Dealerszene durch neue Bekämpfungsmodelle unter Druck zu setzen. So
ist etwa der agent provocateur ein international erprobtes und auch
wirksames Mittel zur Bekämpfung des sogenannten Ameisenhandels,
betont Lasar abschließend. (Schluss)am

Rückfragehinweis:
FPÖ-Wien
4000/81747

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