- 05.06.2006, 10:47:00
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Weltumwelttag: FPÖ: Umweltschutz ist Heimatschutz
Hofer: Österreich muß energieautonom werden
Wien (OTS) - Anläßlich des heutigen Weltumwelttages fordert die
FPÖ einmal mehr die konsequente Umsetzung aller Maßnahmen, welcher zu
einer Energieautonomie Österreichs führen.
FPÖ-Vizebundesparteiobmann Norbert Hofer: "Für die FPÖ ist
Umweltschutz vor allem Heimatschutz. Gleichzeitig ist die Frage der
Energienutzung für uns eine nationale Frage, weil wir vom Ausland
unabhängig sein wollen. Und das können wir nur, wenn wir unsere
erneuerbaren Ressourcen nutzen. Durch eine leistungsfähige Industrie
für Biomasse-Heizkessel, Solarsysteme und Dämmstoffe zählt Österreich
in diesem Bereich schon heute zur Weltspitze."
Die FPÖ will der Tatsache, daß sich Österreich von fossilen
Energieträgern aus dem Ausland immer mehr abhängig macht, während
gleichzeitig Biomasse im Wald verrottet, entgegentreten. Hofer nennt
als positives Beispiel das Burgenland, das sich die Energieautonomie
ebenfalls zum Ziel gesetzt hat und auf dem besten Wege ist, dieses
auch zu erreichen.
Norbert Hofer: "Österreich kann stolz sein auf eine Reihe von
Energiepionieren: Landwirte, die ihre Bauernhöfe energieautark
gemacht haben; Solarexperten, die enorme Fortschritte in der
Solartechnik bewirkt haben; Techniker aus der Dämmstoffindustrie, die
es mit ihren Ideen möglich machten, daß Häuser heute ohne
Heizungsanlagen errichtet werden können. Für alle diese und auch
jene, die in Zukunft österreichische Innovationen vorantreiben, muß
sich die Politik stark machen! Österreich kann froh sein, an große
Pionierleistungen anschließen zu können, während andere noch nicht
einmal wissen, wann und wohin sich die Energiepolitik verändern soll.
Schon jetzt sind österreichische Solarartikel, Biogasprojekte ein
Exportschlager. Allerdings ist zu erwarten, daß aufgrund der
Realpolitik von ÖVP, SPÖ und BZÖ in Zukunft nicht mehr Produkte ins
Ausland verkauft werden, sondern ansässige Firmen ins Ausland
abwandern.
Hofer: "Ich spreche hier konkret den Beschluß über das neue
Anti-Ökostromgesetz im Parlament an. Nur Grüne und die FPÖ haben
gegen diesen Schildbürgerstreich gestimmt. Rot, Schwarz und Orange
sollten sich daher in Demut üben."
Rückfragehinweis:
Büro HC Strache
Karl Heinz Grünsteidl, Bundespressereferent
+43-664-4401629, [email protected]
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