- 19.04.2006, 09:46:28
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Die Zukunft der Frauen liegt in der Ausbildung zum Management
Wien (OTS) - "Wie sich die Wirtschaft ohne Forschung nicht weiter
entwickeln kann, so können Frauen nicht ohne ständige Möglichkeiten
zur Fort- und Weiterbildung auf dem Arbeitsmarkt langfristig
bestehen", meint die Bundesfrauenvorsitzende der Fraktion
Christlicher GewerkschafterInnen und Stellvertreterin im ÖGB
Frauenpräsidium, Christine Gubitzer.
Insbesondere verlangt Gubitzer, dass Frauen besonders gefördert
werden, wenn sie höher qualifizierte Ausbildungen anstreben.
Gubitzer betont: "Die Einkommenssituation der Frauen ist nach wie vor
beschämend, wenn man die Durchschnittseinkommen mit denen der Männer
vergleicht. Tatsache ist, dass nur bei besserer beruflicher
Qualifikation auch eine Verbesserung des Einkommens möglich ist.
Hier aber beißt sich die Katze in den Schwanz. Qualifizierte
Ausbildungen sind teuer, zu teuer, als dass diese Frauen allein
finanzieren können. Die Unternehmen aber investieren mehr in die
Qualifizierung der Männer, die dann auch Karriere machen können.
Daher fordern die Gewerkschafterinnen Ausbildungskonzepte, die
nachweislich den Frauen jene höhere Qualifizierung ermöglichen, die
ihnen dann auch ein entsprechend höheres Einkommen gewährleisten."
Gubitzer fühlt sich seit Jahren genervt, weil die Jahresstatistiken
nur aufzeigen, dass sich die Einkommensschere zwischen Männern und
Frauen mehr erweitert als schließt.
"Offenbar haben die bisherigen Versuche zur Veränderung nicht
gefruchtet oder es ist überhaupt nur bei Lippenbekenntnissen
geblieben. Daher fordern wir Gewerkschafterinnen eine
Bildungsoffensive, die insbesondere auch Wiedereinsteigerinnen und
älteren Arbeitnehmerinnen zugute kommen muss. Diese Bildungsoffensive
muss auf Höherqualifizierung abzielen. Wir Frauen müssen unsere
Managerinnenfähigkeiten entwickeln und dürfen nicht weiter nur in
dienenden Arbeitsbereichen angebunden werden", schließt die FCG
Bundesfrauenvorsitzende Christine Gubitzer streitbar.
Rückfragehinweis:
Christine Gubitzer
Bundesfrauenvorsitzende FCG
Tel.: 01/53454-275 DW
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