OTS0064 / 14.11.2005 / 10:20 / Channel: Politik / Aussender: FPÖ Bundesparteileitung
Stichworte: Außenpolitik / EU / FPÖ


Rechter Aufbruch in Wien

Utl.: Kontaktforum der patriotischen und nationalen Bewegungen und Parteien Europas auf Einladung der Freiheitlichen Akademie in Wien =


   Wien (OTS) - Die Vertreter von zehn Parteien aus sieben Ländern
trafen sich am vergangenen Wochenende vom 11. bis 13. November 2005
auf Einladung der Freiheitlichen Akademie in Wien, um über eine
künftige europäische Kooperation zu beraten. Die freiheitliche
Parteispitze, allen voran Bundesparteiobmann Heinz-Christian Strache
sowie der Präsident der Freiheitlichen Akademie, Ewald Stadler und
EU-Abgeordneter Andreas Mölzer konnten Vertreter des Vlaams Belang,
der gegenwärtig stärksten Partei Belgiens ebenso wie Gesprächspartner
aus dem EU-Beitrittsland Rumänien von der Großrumänienpartei, die bei
er letzten Parlamentswahl 13 Prozent der Stimmen erreichte und ihren
Vizechef Petre Popeanga nach Wien entsandte, bei den Beratungen
begrüßen. 
Neben den Flamen Filip Dewinter, Parteichef Frank Vanhecke und den
EU-Abgeordneten Philip Claeys und Koen Dillen waren Exponenten des
französischen Front National, wie der Generaldelegierte Bruno
Gollnisch, FN-Generalsekretär Carl Lang und EU-Abgeordneter Fernand
Le Rachinel wichtige Diskussionspartner der österreichischen
Freiheitlichen. Alessandra Mussolini von der Azione Sociale war
ebenso vertreten wie der EU-Abgeordnete Luca Romagnoli von der Fiamma
Tricolore. Die Lega Nord, deren Vertreter bereits mehrfach mit den
Vertretern der Freiheitlichen auf europäischer Ebene kooperierten,
hatten nur eine Grußbotschaft entsandt, ebenso wie die Vorsitzende
der Dänischen Volkspartei, Pia Kjärsgaard und die führende politische
Kraft Polens, die Partei für Recht und Gerechtigkeit. Von der
neugegründeten Alternativa Espanola (AES) weilte Parteichef Rafael
Lopez in Wien. Die Alternativa Espanola hat ihre demokratiepolitische
Feuertaufe bei Wahlen noch zu bestehen, welche die junge bulgarische
Rechtspartei Ataka mit nahezu zehn Prozent der Parlamentsdelegierten
bereits glänzend absolviert hat. Ataka-Chef Volen Siderov konnte in
Wien gegenüber den anderen Vertretern der europäischen Rechte
glaubhaft machen, wie unberechtigt die Vorwürfe der politisch
korrekten Tugendwächter gegenüber seiner Partei sind.
Die Delegationen beschlossen ein organisatorisches Aktionsprogramm,
das die Schaffung eines europäischen Kontaktforums, die Durchführung
jährlicher Nachfolgekongresse und den verstärkten
Informationsaustausch beinhaltet.
Basierend auf einem Textentwurf des freiheitlichen EU-Abgeordneten
Andreas Mölzer wurde von den Teilnehmern der Tagung einstimmig die
"Wiener Erklärung der patriotischen und nationalen Bewegungen und
Parteien Europas" beschlossen (lesen Sie die Wiener Erklärung im
vollen Wortlaut im Anhang).
Deutlich wurde bei der Tagung die große Solidarität aller
europäischen und patriotischen Parteien mit den österreichischen
Freiheitlichen und deren Parteichef Heinz-Christian Strache im
jüngsten Überlebenskampf gegen den Zerstörungskampf durch die orange
Abspaltung zum Ausdruck gebracht. Während FPÖ-Chef Strache von den
Teilnehmern des Kongresses für seinen jüngsten Wahltriumph
Glückwünsche entgegennehmen konnte, wurde allenthalben die tiefe
Enttäuschung über den Verrat des vormaligen FPÖ-Chefs und nunmehrigen
Kärntner Landeshauptmann an den patriotischen Idealen spürbar.
Rückfragehinweis:
   Dr. Bernhard Tomaschitz  
   0664/17 65 433
*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER
VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***
OTS0064    2005-11-14/10:20
141020 Nov 05
NFP0002 0425
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