- 20.12.2004, 10:51:12
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Walch: Affäre Fortell/Wussow: Unerhörter Mißbrauch des Sozialstaates
Notstandshilfe gehört nur Personen, die sich wirklich in Not befinden
Wien, 2004-12-20 (fpd) - Als empörend bezeichnete der freiheitliche
Arbeitnehmervertreter Max Walch den Skandal über die Notstandshilfe
für das Ehepaar Fortell/Wussow. ****
"Kein einziger Arbeitnehmer versteht, daß jemand wie das
Schauspielerehepaar Fortell und Wussow, das bei Dreharbeiten pro Tag
mehr als 3.000 Euro verdient, quasi für seine Freizeit noch um
Notstandshilfe ansucht", sagte Walch. "Man muß sich wirklich fragen,
welchen Charakter solche Schauspieler haben, die das österreichische
Sozialsystem ausnutzen."
Für Walch ist es eine unerhörte Frechheit, daß TV-Stars, die ohnehin
hohe Einkünfte für ihre Engagements erhielten, den Sozialstaat so
mißbrauchen würden. "Notstandshilfe gehört nur jenen Personen, die
sich wirklich in Not befinden, und das kann man beim Ehepaar Fortell
und Wussow wohl nicht behaupten", erklärte Walch, der Staatssekretär
Morak aufforderte, endlich das Künstlersozialversicherungsgesetz
unter Dach und Fach zu bringen, damit solche Fälle in Zukunft nicht
mehr vorkommen könnten. (Schluß)
Rückfragehinweis: Freiheitliches Pressereferat
OTS0067 2004-12-20/10:51
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