- 14.10.2004, 10:46:23
- /
- OTS0086 OTW0086
Feierliche Benennung des Franz Gawlik-Hofes
Wien (OTS) - "Die Gemeindewohnung ist immer noch die erste Adresse
für Familien mit kleinen und durchschnittlichen Einkommen.
Schließlich zahlen 80 Prozent aller Gemeindemieter weniger als 2,74
Euro pro Quadratmeter Mietzins. Die 220.000 Gemeindewohnungen, in
denen mehr als ein Viertel aller Wienerinnen und Wiener wohnt, sind
das Rückgrat des sozialen Wohnbaus. Sie wirken aufgrund ihrer relativ
günstigen Mieten auch auf das restliche Mietenniveau preisdämpfend
und erfüllen damit einen wichtigen sozialen Zweck", erklärte
Wohnbaustadtrat Werner Faymann bei der Benennung des Franz
Gawlik-Hofes in der Goldschlagstraße 108, Rudolfsheim-Fünfhaus.
Im 15. Bezirk gibt es insgesamt 7.300 Gemeindewohnungen. Heuer
investiert Wiener Wohnen 7 Millionen Euro in Instandsetzung und
Sanierung der Gemeindebauten von Rudolfsheim-Fünfhaus.****
Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten mit hoher
Arbeitslosigkeit und geringem Wirtschaftswachstum sind Impulse durch
die öffentliche Hand besonders wichtig. Denn die Bauwirtschaft ist
österreichweit in der Krise, die Arbeitslosigkeit hat traurige
Rekordwerte erreicht. Wiener Wohnen, die Wohnhausverwaltung von
220.000 Gemeindewohnungen, investiert in den Jahren 2003 bis 2005 1,2
Milliarden Euro in Sanierungen, Wohnungsverbesserungen und laufende
Erhaltungen. Dadurch wird zum einen die Wohnqualität in 40.000
Gemeindewohnungen spürbar erhöht. Zum anderen erhalten jährlich 550
Klein- und Mittelbetriebe und etwa 6.000 Arbeitnehmer langfristig
Aufträge und Beschäftigung. Wiener Wohnen ist damit einer der
wichtigsten Wirtschaftsmotoren und Impulsgeber für die
österreichische Bauwirtschaft.
2004 investiert Wiener Wohnen:
o 110 Mio.Euro in Generalsanierungen. Die Mieter profitieren von Maßnahmen wie Fassadenerneuerung, Dachgeschossausbauten, Aufzugseinbauten, der Erneuerung von Wasser-, Strom- und Gasleitungen usw. 10 Mio. Euro davon fließen in thermisch energetische Sanierungsmaßnahmen, die dafür sorgen, dass die Ausgaben der Mieter für Heizenergie deutlich sinken. Darüber hinaus wird ein wesentlicher Beitrag für den Umweltschutz geleistet. o 134 Mio. Euro werden heuer in die Verbesserung von 8.900 Wohnungen investiert. Darunter fallen Standardanhebungen wie Bädereinbauten, Heizungsverbesserungen usw. o 145 Mio. Euro werden in die laufende Erhaltung investiert. Darunter fallen Reparaturarbeiten am Dach oder das Ausmalen der Stiegenhäuser und die Reparatur von Fenstern, Hausleitungen, Aufzügen etc.
Das ergibt für das heurige Jahr allein ein Volumen von 390 Mio.
Euro. Da dieser Umfang auch im kommenden Jahr unverändert groß
bleibt, ergibt sich für die Jahre 2003 - 2005 ein
Gesamtinvestitionsvolumen von 1,2 Milliarden Euro.
Lebenslauf von GR Franz Gawlik
Franz Gawlik wurde am 18.6.1914 als Sohn eines Eisenbahners
geboren. In seiner beruflichen Karriere war er u.a.
Elektromechaniker, Werkmeister, Berufsschuldirektor für
Elektrotechnik sowie auch Direktor der Lehrwerkstätte Jugend am Werk.
Politisch engagierte sich Gawlik bereits in frühen Jahren bei den
Roten Falken, zwischen 1934 und 1945 war er wegen politischer
Tätigkeiten verurteilt, von 1958 bis 1965 wirkte er als Bezirksrat,
ab 1967 war er Bezirksparteivorsitzender der SPÖ-Rudolfsheim.
Zwischen 1965 und 1983 war er Mandatar des Wiener Gemeinderates.
Gawlik, der drei Kinder großgezogen hat, verstarb am 2. Mai 1996. Er
war Träger zahlreicher Auszeichnungen, darunter des Goldenen
Ehrenzeichens der Stadt Wien (1975), des Silbernen Ehrenzeichens der
Republik Österreich (1983) und der Viktor-Adler-Plakette (1991).
rk-Fotoservice: http://www.wien.at/ma53/rkfoto/
(Schluss) gmp
Rückfragehinweis:
PID-Rathauskorrespondenz:
http://www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Mag. Gerd Millmann-Pichler
Tel.: 4000/81 869
mailto:[email protected]
OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK






