• 21.05.2004, 09:03:43
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  • OTS0024 OTW0024

LR Schwärzler: Kein Verständnis für Zulassung von Gen-Mais

Neue Herausforderung für die Vorarlberger Bauern

Bregenz (VLK) - Mit der Zulassung der manipulierten
Maissorte BT11 durch die EU-Kommission sind die
österreichische Landwirtschaft und die Vorarlberger Bauern
vor eine ganz neue Herausforderung gestellt. Es ist zu
befürchten, dass durch die Entscheidung der Kommission die
Agrarkonzerne weitere Anträge um Zulassung stellen und
durchsetzen werden. ****

"Es geht nun darum, für den Schutz der heimischen Bauern
zu kämpfen", so Landesrat Erich Schwärzler. Der
Vorarlberger Landtag hat bereits vor einem Jahr einen
Antrag auf Bundesebene eingebracht, in welchem die Regelung
der Haftung bei Anwendung von genmanipulierten Pflanzen
verlangt wird. Landesrat Erich Schwärzler fordert Minister
Pröll und den Nationalrat auf, endlich eine klare
Entscheidung in der Haftungsfrage im Interesse der
Landwirtschaft zu treffen.

Wie Landesrat Erich Schwärzler feststellt, kann in
Vorarlberg die Maissorte BT11 nicht angebaut werden, weil
das Natur- und Landschaftsentwicklungsgesetz ein klares
Verbot ausspricht. Die Maissorte BT11 erzeugt ein
insektenschädliches Gift, welches negative Auswirkungen auf
die Flora und Fauna hat und somit der Anbau nach unserem
Gesetz verboten ist. "Ich bin froh", so Landesrat Erich
Schwärzler, "dass durch ein weitsichtiges Natur- und
Landschaftsentwicklungsgesetz diesen negativen
Entwicklungen im Lande Einhalt geboten werden kann".
(so/ug,nvl)

OTS0024    2004-05-21/09:03

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVL

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