• 29.01.2004, 10:36:01
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Rübig: Zusammenarbeit EU-Iran auf neuem Niveau

Rübig tritt für intensivere Beziehungen zum Iran ein

Brüssel, 29. Januar 2004 (ÖVP-PK) "Mit den hervorragenden
Abschlüssen der österreichischen Wirtschaft konnte eine neue
Dimension in den Handelsbeziehungen mit dem Iran gestartet werden.
Ausgezeichnet vorbereitet durch die Wirtschaftskammer Österreich und
Präsident Christoph Leitl hat die Iranreise der vergangenen Woche
10.000 Arbeitsplätze in Österreich gesichert", sagte heute,
Donnerstag, Europaparlamentarier Dr. Paul Rübig, der sowohl als
Teilnehmer der von Bundespräsident Klestil angeführten
österreichischen Irandelegation als auch als Mitglied einer
offiziellen Delegation der EVP-ED-Fraktion des Europäischen
Parlaments in Teheran war. Wenn schon die Intensivierung der
Wirtschaftskontakte Österreichs mit dem Iran einen derartigen Erfolg
bringe, seien die positiven Auswirkungen einer verstärkten
Zusammenarbeit der Europäischen Union mit dem Iran für die
europäische Wirtschaft kaum abzuschätzen. "Der Iran ist in
zunehmendem Maße ein ernstzunehmender Handelspartner und
Hoffnungsmarkt für die EU. Ich fordere die Kommission auf, dem
Abschluss des Handels- und Kooperationsabkommens mit dem Iran höchste
Priorität einzuräumen", sagte der Präsident von SME-Global nach
seiner Rückkehr aus dem Iran heute in Brüssel. ****

"Auch in dem so wichtigen Bereich der Atompolitik konnten wir in
den letzten Tagen eindeutige Stellungnahmen des Iran registrieren, so
schnell wie möglich einen ernsthaften Kompromiss mit Europa zu
finden", ist Rübig zufrieden. "In diesem Zusammenhang ist vor allem
auch die Arbeit der IAEO zu begrüßen, die auch vom Iran selbst als
vorbildlich bezeichnet wurde." Auf Grund dieser
Kompromissbereitschaft des Iran rückt für den oberösterreichischen
Europaabgeordneten auch ein Beobachterstatus des Iran bei der
Welthandelsorganisation WTO in greifbare Nähe. "Ich würde das sehr
begrüßen. Man sollte auch durchaus überlegen, dem Iran in nächster
Zeit die Vollmitgliedschaft bei der WTO zuzuerkennen", meinte Rübig.
"Liberalisierung und Privatisierung in der Wirtschaft stehen auch
einem klaren Bekenntnis zur Einhaltung der Regeln des Korans nicht
entgegen. Ähnlich wie China nützt der Iran seine Chancen voll."

Ausdrücklich begrüßt wurde von Rübig auch die Bereitschaft des
Iran, künftig seine Fakturierungen, insbesondere in die Euro-Zone und
nicht nur bei Öl- sondern auch bei Handelsgeschäften, in Euro
vorzunehmen. "Ich habe im Rahmen unseres Besuchs auch eine
diesbezügliche Debatte innerhalb der OPEC angeregt", berichtete
Rübig. "Ein intensiverer Dialog der Europäischen Union mit dem Iran
ist aus allen diesen Gründen wichtig und richtig. Ich werde mich vor
allem im Industrie- und Energieausschuss des Europäischen Parlaments
dafür einsetzen, dass es zu einer Vertiefung des Dialogs vor allem in
Energiefragen kommt", so Rübig abschließend.

Rückfragen: MEP Dr. Paul Rübig, Tel.: 0032-2-284-5749
([email protected]) oder Mag. Philipp M. Schulmeister, EVP-ED
Pressestelle, Tel.: 0032-475-79 00 21 ([email protected])

OTS0080    2004-01-29/10:36

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