- 30.09.2003, 12:20:26
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Häupl kündigt 2. Call des WWTF an
Schwerpunktprogramm "Grundlagenorientierte Forschungsprojekte"
Wien (OTS) - Grundlagenorientierte Forschungsprojekte, die Wien
als Standort von Creative Industries stärken können, will der Wiener
Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds (WWTF) in seinem
zweiten Schwerpunktprogramm fördern. Unter dem Titel "SciENCE for
creative industries" wird die erste Förderungsausschreibung (Call) am
1.Oktober 2003 eröffnet. Der Call ist mit drei Millionen Euro dotiert
und läuft bis zum 28. November 2003. Die Entscheidung wird
voraussichtlich Anfang April 2004 fallen. Näheres gab Bürgermeister
Dr. Michael Häupl in seinem Mediengespräch am Dienstag bekannt.****
Als Creative Industries werden kulturnahe, wissensintensive
Unternehmensfelder bezeichnet, die ihre Herkunft individueller
Kreativität und Qualifikation verdanken. Dieser Begriff umfasst etwa
Multimedia-Entwicklungen ebenso wie Modedesign, neue
Visualisierungstechniken ebenso wie Kulturmanagement. Den Creative
Industries wird ein hohes Potenzial für Wohlstand und die Schaffung
neuer Arbeitsplätze zugeschrieben. Daher sind sie auch generell zum
integrativen Bestandteil der Wiener Förderungspolitik geworden. Der
WWTF als Wissenschaftsförderer leistet dazu seinen spezifischen
Beitrag, indem er die Stärkung der wissenschaftlichen Fundamente für
die Creative Industries unterstützt.
Gefordert werden dabei interdisziplinäre Kooperationen und
Arbeiten in neuen Kontexten jenseits traditioneller Forschungslinien.
Auswahlkriterien sind zudem eine international sichtbare
Größenordnung mit Mindest-Projektvolumina von 200.000 Euro sowie der
Nachweis einer Nutzen- und Verwertungsperspektive. Dies kann im
Wertschöpfungspotenzial eines Copyrights oder Patents ebenso liegen
wie im gesellschaftlichen Nutzen für Wien.
Im WWTF rechnet man für den Call mit einer größeren
Aufmerksamkeit in der Forscherszene, in einer Vorphase ("Expression
of Interest") haben schon Träger von 78 Projekten ihr Interesse
angemeldet. Für den Call gibt es keine thematischen Vorgaben,
angesprochen sind alle Forschungsbereiche, die Wien als Standort für
Creative Industries stärken können. Erwartet werden Projekte aus
Themenfeldern wie Intelligent Cultural Heritage, Musik,
Kognitionsforschung/Artificial Intelligence, Architektur/Design,
Kulturökonomie oder Stadtforschung oder - auch reflexivere - Vorhaben
aus den Kultur- und Sozialwissenschaften.
Information zur 1. Förderausschreibung des WWTF: Life Sciences
Der Life Sciences Call 2003, dem insgesamt fünf Millionen Euro
gewidmet sind, wurde im März 2003 vom Fondspräsidenten, Bürgermeister
Dr. Michael Häupl, eröffnet. Seit Juni 2003 sind 57 Projektanträge in
der Begutachtung. Die Entscheidung über die geförderten Projekte wird
am 11. November 2003 getroffen. Der Life Sciences Expertengruppe des
WWTF, die die internationale Begutachtung organisiert, steht die
Wissenschaftlerin des Jahres und Wittgensteinpreisträgerin Prof.
Renee Schröder als Sprecherin vor. Die Projekte werden darüber hinaus
von insgesamt über 200 ausländischen Fachleuten begutachtet.
o Kontakt: Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds (WWTF) 1090 Wien, Währinger Straße 3 / 15a Tel: 01 402 31 43 - 0 mailto:[email protected]
http://www.wwtf.at/
(Schluss) ull
OTS0136 2003-09-30/12:20
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