• 29.08.2003, 10:29:15
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Herbst-Programmvorschau von dietheater

Wien (OTS) - Ein abwechslungs- wie auch überraschungsreiches
Programm bietet dietheater in der heurigen Herbstsaison an ihren
Spielorten Konzerthaus und Künstlerhaus.

Programm Konzerthaus

Im Konzerthaus begann die Saison bereits am Donnerstag mit dem
neuen Franzobel-Stück "Black Jack" (Spielzeit: bis 4. 9.; außer
Samstag/Sonntag), welches das Leben des Prostituiertenmörders und
Schriftstellers Jack Unterweger Revue passieren lässt. "TAPE: ein
Stück EntFremdung"(Spielzeit: 10. bis 13.9.) in der Regie von Petra
Nickel und Tanja Lalics beschäftigt sich am Beispiel zweier Frauen
mit dem Leben in materieller Schieflage. In "Das Begehren als Wille
zur Falle" (Spielzeit: 16. bis 27.9.) thematisiert Miki Malör die
geheimnisvollen Ebenen weiblichen Lebens. Am 22.9. lädt das Erste
Wiener Lese- und Stegreiftheater zur Lesung "Luce Irigaray
trifft/verfehlt Gilles Deleuze/Felix Guattari (und umgekehrt" ein.
"Die verlassenen Musen" (Spielzeit: 9. bis 18.10; außer
Sonntag/Montag) in der Regie von Veronica Maria Rignall, die derzeit
noch am Max Reinhardt-Seminar studiert, handelt von schweren
Familientraumata. Familiär geht es dann auch in der Produktion des
Theater KINETIS weiter, das mit "Utopie Familie? Eine biografische
Collage" (Spielzeit: 23.10 bis 8.11., außer Sonntag/Montag) die
vielfältigen Facetten familiären Zusammenlebens auf die Bühne bringen
wird. Dramatische Liebesverhältnisse und die Frage nach dem Heldentum
stehen bei Hubertus Zorells "Das Nibelungenlied" (Spielzeit: 11. bis
22.11; außer Sonntag/Montag) auf dem Programm. Den Abschluss bildet
das neue Stück von Ewin Riess "Der Zorn der Leonore Batthyany",
welches historisch in der Zeit des Prinzen Eugen angesiedelt ist und
von den Kränkungen besagter Frau erzählt. (Spielzeit: 25.11 bis 6.12;
außer Sonntag/Montag)

Programm Künstlerhaus

Den Beginn macht hier die Produktion "Bedbaound" des Theaters
Turbine (Spielzeit: 31.8. bis 13.9.), in der es um ein fatales
Vater-Tochter-Verhältnis geht. Improvisation steht im Mittelpunkt der
Produktion "Late Night Impro" (Spielzeit: 4.9; 2.10.; 6.11; 4.12.),
welches in englischer Sprache spätabends ab 22.30 Uhr diverse
Performances liefern wird. Klassischer Stoff bringt die Berliner
Theaterproduktion "Theater des Lachens" nach Wien, wenn
"UndineHamlet" (Spielzeit: 15. bis 17.10.) auf dem Programm steht.
Ebenfalls klassisch versteht sich das NOMAD theatre, welches ein
weiteres Stück aus der Ilias bringen wird: "Penelope Odysseus -
fragment 8" in einer Bearbeitung von Wolfgang Kindermann (Spielzeit:
21. bis 29.10.; außer Sonntag; 29.10.: Lesung aus Penelope-Texten).
Heiterer geht es mit "Schrecklassnacht", eine Produktion des u.r.
theaters nach (Spielzeit: 30.10. bis 27.11.), bei der es im
Künstlerhaus in launiger Art zu spuken beginnen wird. Die Gruppe
"toxic dreams" widmet sich hernach mit ihrer Performance "Die
Milosevics. All in the family" (Spielzeit:3. bis 11.11; außer
Sonntag/Montag), dem kleinbürgerlichen Leben dieser serbischen
Familie. "Soap & More" nennt sich die Produktion der Gruppe
Bilderwerfer (Spielzeit: 13. bis 15.11.), die bereits auch in Graz
gezeigt worden ist. John Osbornes "Blick zurück im Zorn" wird
ebenfalls von einer Grazer Truppe namens "Theater am Bahnhof" darauf
folgend gespielt (Spielzeit: 18. bis 21.11). Aristophanes "Vögel" in
einer Darbietung des Gruppe "aktionstheater ensemble" (Spielzeit: 25.
bis 29.11.) verhandelt aktuell die alte Fragen nach
gesellschaftlicher Ordnung und Unordnung. "Superposition Corps" nennt
sich die Tanzperformance, die zwischen 4. und 13.12. zu Gast im
Künstlerhaus sein wird. Den Abschluss macht die Performance "ZZ" von
Akemi Takeya (Spielzeit: 17. bis 21.12.).

Nähere Infos auch unter: http://www.dietheater.at/
(Schluss) hch/

OTS0073    2003-08-29/10:29

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK

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