Bregenz (VLK) – Auf Antrag von Agrarlandesrat Erich
Schwärzler hat die Vorarlberger Landesregierung die
Umweltbeihilfe für das laufende Jahr genehmigt. "Mit dieser
Förderung unterstützt das Land die Leistungen unserer
Bauern und damit eine naturnahe Landwirtschaft. Sie ist
daher ein wesentliches Instrument zur Sicherung unserer
bäuerlichen Betriebe und der Funktionsfähigkeit des
ländlichen Raumes", so Landesrat Schwärzler. Heuer erhalten
3.357 Bauern Beiträge für erbrachte Umweltleistungen in der
Gesamthöhe von 6,81 Millionen Euro. ****
Grundlage für die Leistungsabgeltung sind die von der EU
anerkannten Richtlinien der Vorarlberger Landesregierung
zur Förderung einer umweltgerechten und den natürlichen
Lebensraum schützenden Landwirtschaft. In diesem Rahmen
werden Beiträge für die Pflege ökologisch wertvoller
Flächen sowie für die Bewirtschaftung von Steil- und
Alpflächen gewährt. Dazu kommen heuer wieder Aufstockungen
für biologische Wirtschaftsweise, den Verzicht auf
Düngemittel und die Elementarförderung.
Landesrat Erich Schwärzler: "Die Umweltförderung wurde
von der Vorarlberger Landesregierung eingeführt, um die
gewünschten gesellschaftlichen Leistungen unserer Bauern
als Erhalter unserer schönen Landschaft, als Träger des
ländlichen Raumes und als Produzenten von naturnahen
Lebensmitteln abzugelten."
Darüber hinaus ist die Vorarlberger Umweltbeihilfe ein
maßgeblicher Beitrag zum Ausgleich der bäuerlichen
Einkommensverluste und damit eine unbedingte Notwendigkeit
zur Erhaltung des Arbeitsplatzes Bauernhof in Vorarlberg,
wie Landesrat Schwärzler bekräftigt: "Ohne diese
Leistungsabgeltung wäre eine naturnahe bäuerliche
Bewirtschaftung unserer Bergregionen nicht mehr möglich und
somit würde auch dem Tourismus eine wesentliche Grundlage
entzogen. Die Umweltförderung stärkt aber auch die
Arbeitsplätze in den der Landwirtschaft vor- und
nachgelagerten Bereichen wie Verarbeitung, Handel, Gewerbe
und Tourismus. Ich bin froh, dass die Bevölkerung in
Vorarlberg auch den Wert der ´Lebensinsel Bauernhof`
erkannt hat, welche nicht nur mit Geldbeträgen bezahlt
werden kann", so Landesrat Erich Schwärzler.
(ad/ug,nvl)
~
Rückfragehinweis: Landespressestelle Vorarlberg
Tel.: 05574/511-20136
Hotline: 0664/625 56 68 oder 625 56 67
presse@vorarlberg.at
http://www.vorarlberg.at/presse
~
*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER
VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***
~
OTS0026 2003-08-06/09:09
~
060909 Aug 03
NVL0002 0292