- 08.05.2003, 11:53:19
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6 Millionen Spam-Mails pro Tag in Österreich
EUnet sagt Spam den Kampf an - Professionelle Spamfilter gegen unerwünschte Massenmails
Wien (OTS) - 6 Millionen Spam-Mails pro Tag oder ca. 40 bis 42
Millionen pro Woche. So sieht die Statistik für Österreich aus. Laut
einer aktuellen Recherche von Marketagent.com im Auftrag der EUnet
werden unerwünschte Massenmails auch in Österreich zu einem immer
größeren Problem. Ca. 25 - 30 Prozent des E-Mail-Aufkommens in
Unternehmen wird durch Spam-Mails verursacht. Abseits der teilweise
unangenehmen Belästigung hat Spam auch eindeutige wirtschaftliche
Auswirkungen. Der Schaden, den Spam-Mails in österreichischen
Unternehmen hervorrufen, beträgt rund 80 Mio. Euro pro Jahr. Im Sinne
eines hohen Qualitätsanspruches bei Internet-Services, bietet EUnet
ihren Kunden kostenlos für alle Mailboxen, die auf dem EUnet
Mailserver liegen, professionelle und in Österreich einzigartige
Spamfilter zur Selbstverwaltung.
Eine von Marketagent.com im Auftrag von EUnet durchgeführten
Online-Umfrage ergibt, dass ein durchschnittlicher Internet-Anwender
rund zwei unerwünschte Massen-Mails pro Tag in seinem virtuellen
Briefkasten findet. Umgerechnet auf die Anzahl der österreichischen
Internet-User laut Austrian Internet Monitor ergibt das rund 6
Millionen Massen-Mails pro Tag bzw. rund 40-42 Millionen pro Woche.
Betrachtet man den Status in Amerika, wo laut aktuellen Studien jeder
User rund 6 Spam-Mails pro Tag erhält, kann man sich vorstellen, wie
schnell die Kurve auch in Österreich nach oben gehen wird. Während
Brightmail Inc. (ein Anbieter für Anti-Spam-Software) im März 2002
3,7 Mio. Unique Spam Attacks zählte, waren es im März 2003 bereits
6,7 Mio., ein Anstieg um rund 80 Prozent. Der Anteil von Spam im
gesamten E-Mail-Verkehr wird in Österreich auf rund 30 Prozent
geschätzt. "Die Auswirkungen von Massenmails werden oft unterschätzt.
Im Einzelfall erscheinen zwei bis drei Spam-Mails pro Tag nicht
schlimm, wenn man sich aber überlegt, was das für Unternehmen mit
mehreren Mitarbeitern bedeuten kann, erkennt man die Problematik",
erklärt Ferdinand Leitner, Vorstandsvorsitzender der EUnet. "Wir
beschäftigen uns schon von Beginn an mit diesem Problem und können
unseren Kunden daher heute einen sehr guten Schutz für unerwünschte
Massenmails bieten. Sie müssen ihn nur nutzen".
Hoher wirtschaftlicher Schaden
Im Auftrag von EUnet hat Marketagent.com die Ergebnisse
internationaler Studien gesammelt und für den österreichischen Markt
umgerechnet. Wenn man die Kosten für die benötigte Arbeitszeit zum
Löschen der Mails, für leistungsfähigere Mailserver und andere durch
Spam mitverursachte Umstände auf Österreichs Unternehmen hochrechnet,
ergibt sich ein Schaden von rund 80 Mio. Euro pro Jahr.
Laut Marketagent.com löschen sieben von zehn Usern Spam-Mails, ohne
sie vorher zu lesen. Proaktive Reaktionen auf unerwünschte
elektronische Massenaussendungen sind eher die Minderheit. So
blockieren 22 Prozent den Absender für spätere Zusendungen, 12
Prozent fordern die Löschung der Daten ohne weiterführende Begründung
und nur rund 2 Prozent bekunden ihre Empörung gegenüber dem
Aussender. Die Einleitung juristischer Schritte kommt gerade einmal
für 0,9 Prozent der befragten Internet-Nutzer in Frage.
Maßnahmen gegen Spam
Parallel zu internationalen Kooperationen gegen Spam bietet EUnet
effiziente Möglichkeiten, Spam zu bekämpfen. Durch ein in Österreich
bislang einzigartiges state-of-the-art-System zur Spamerkennung und
-filterung bietet EUnet ihren Kunden kostenlos wirksamen Schutz gegen
unverlangt zugestellte E-Mails. Somit haben EUnet Kunden mit
Mailboxen ohne zusätzliche Kosten die Möglichkeit, nach einem
automatischen Spam-Check die "verdächtigten" E-Mails in gesonderte
Mailbox-Folder zu leiten oder zu löschen.
Die Filterung erfolgt in mehreren Schritten: Mittels einer
Software wird jede eingehende E-Mail auf typische Spam-Merkmale (z.B.
Phrasen wie "Get money fast") untersucht, der Inhalt und die
Absender- oder Empfänger-Adresse der E-Mail werden überprüft. Es
findet keine inhaltliche Kontrolle oder Zensur der E-Mails statt, es
wird lediglich nach Spam-Merkmalen gesucht. Verdächtige Komponenten
werden bewertet und mit bekannten Spam-Sites und Spam-Listen
verglichen. Je nachdem wie viele Merkmale zutreffen, erhalten die
E-Mails eine Punkteanzahl, die je nach Spam-Wahrscheinlichkeit
ansteigt. Anschließend werden die E-Mails in die Spam-Kategorien
"low", "medium", "high" eingeordnet.
Kostenloses Tool zur Selbstverwaltung
Die Information über die Punkteanzahl sowie die dazugehörige
Kategorieeinteilung wird im E-Mail-Header mitgesendet. EUnet bietet
ihren Kunden als bisher einziger Provider in Österreich unter
https://service.eunet-ag.at/mailfilter die Möglichkeit, nach
erfolgtem Spam-Check die unerwünschten E-Mails auszufiltern, in einen
bestimmten Ordner zu kopieren, an eine E-Mail-Adresse weiterzuleiten,
als abgelehnt zurückzuschicken oder zu löschen. Die E-Mails werden
nicht im vorhinein gelöscht, man entscheidet selbst darüber, ob eine
E-Mail zurückgewiesen oder angenommen wird - ein Service, den in
Österreich zur Zeit nur EUnet ihren Kunden bieten kann.
Geringes Problembewusstsein
Aufgrund der Befragungen und Auswertungen der Studien kommen die
Experten zum gemeinsamen Ergebnis, dass das Problembewusstsein bei
österreichischen Unternehmen noch sehr gering ist. EUnet trägt dem
Rechnung und bietet ausführliche Information auf ihrer Homepage,
sowie Veranstaltungen zum Thema Spam an. Das nächste
Business-Breakfast "Maßnahmen gegen Spamming" findet am 04. Juni 2003
statt. Nähere Informationen dazu sowie Anmeldung unter
www.eunet-ag.at/events.
Alle Informationen zu Spam gibt es unter http://www.eunet-ag.at/spam
Fotos zum Download unter http://www.eunet-ag.at/bildarchiv
Über EUnet:
Der Business-Internet-Provider wurde 1991 als Österreichs erster
kommerzieller ISP gegründet und verfügt somit über längste Erfahrung
am österreichischen Markt, sowie über hochqualifizierte und
langjährige Mitarbeiter. Das Unternehmen wendet sich mit Services wie
Internet-Access aller gängigen Technologien, Hosting und Housing,
Sicherheitslösungen, VPN, sowie Consulting- und Projekt-management an
Firmen mit hohen Anforderungen an Performance, Sicherheit, Qualität
und Service. EUnet ist der erste österreichische Provider, der seinen
Kunden mit öffentlich zugänglichen Service-Level-Agreements (SLA)
hochverfügbare, schnelle und sichere Services garantiert. EUnet zählt
rund 40 Prozent der österreichischen Top 500-Unternehmen zu ihren
Kunden, darunter Firmen wie ABB, AC Nielsen, Allianz, BEKO, Der
Standard, Duropack, Europapier, Nordsee, ÖBB, OMV, Siemens und
Wirtschaftskammer Österreich. Die Eigentümer sind Global Equity
Partners Beteiligungs-Management AG mit 63,29% und die Volksbank
Investment AG mit 36,71%.
Mehr Infos über EUnet, aktuelle Produkte und Services finden Sie
unter www.eunet-ag.at.
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