- 29.04.2003, 14:15:11
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VGT-Besetzer des Krebs-Instituts wurden mit Pfefferspray und Fäusten attackiert
Tierexperimentatoren reagieren auf Besetzung mit Gewalt und diffamieren VGT-AktivistInnen
Wien (OTS) - Am Dienstag den 28. April hatte der Verein Gegen
Tierfabriken - anlässlich des Weltversuchstiertages - das Büro und
das Tierversuchslabor von Prof. Wolfgang Huber im Institut für
Krebsforschung besetzt, um gegen dessen sinnlos-grausame
Kaffeeversuche an Ratten zu protestieren. 3 Aktivisten
verbarrikadierten sich in seinem Büro und informierten die
Öffentlichkeit mit Transparent und Megaphon. 4 weitere AktivistInnen
gingen in Prof. Hubers Tierversuchslabor gegenüber dem Büro, und
wurden dabei unvermittelt von zwei Tierexperimentatoren mit Fäusten
und Pfefferspray angegriffen. Einer der Angreifer, Prof. Wilfried
Bursch, drückte einen Aktivisten zu Boden und begann ihn zu würgen.
Prof. Bursch infiziert am Institut für Krebsforschung Mäuse
vorsätzlich mit Bakterien und beobachtet die Wirkung dieser Infektion
auf das Krebswachstum. Ein Tierexperimentator setzte sogar
Pfefferspray gegen die gewaltlosen VGT-Aktivisten ein! Die 4
Aktivisten zogen sich daraufhin zurück und brachen die Besetzung ab.
Die gewaltfreie Besetzungsaktion des VGT hat ausschließlich darauf
abgezielt, die von der Öffentlichkeit verborgenen sinnlosen
Quälereien an Versuchstieren aufzudecken. "Doch wer gegen Tiere
gedankenlos grausam ist, der ist es auch leichtfertig gegen Menschen.
Kein Wunder also, wenn die Tierexperimentatoren nicht gezögert haben,
die 4 gewaltlosen Aktivisten anzugreifen und zu verletzen", so Dr.
Martin Balluch, Obmann des VGT. "Offenbar um ihren Angriff zu
kaschieren und die Aktivisten zu diffamieren, setzten die
Tierexperimentatoren daraufhin das vollkommen lächerliche Gerücht in
die Welt, die Besetzer hätten Giftgas eingesetzt, obwohl die
Tierexperimentatoren selbst den Pfefferspray gegen die Aktivisten
angewandt haben. Offenbar um diese Anschuldigung zu untermauern,
begaben sich dann einige Institutsangestellte, die das Gas des
eigenen Pfeffersprays mit abbekommen hatten, in das nächste Spital."
Es ist offensichtlich, dass Besetzer, die vor Ort bis zur Ankunft
der Polizei bleiben wollen, weder Giftgas noch Pfefferspray einsetzen
werden, und sicher niemanden physisch angreifen. Das Ziel der
Aktivisten war die gewaltfreie Besetzung. Da aufgrund der
Gewaltanwendung der Tierexperimentatoren diese Besetzung des Labors
nicht mehr möglich war, zogen sich die Aktivisten zurück.
Die 3 Aktivisten, die unterdessen das Büro besetzt hatten, blieben
dort über 2 Stunden, bevor sie von der Polizei festgenommen wurden.
Nach Mitternacht wurden sie wieder entlassen.
Rückfragehinweis:
Dr. Martin Balluch, 0676/720 39 54
http://www.vgt.at
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