- 29.10.2002, 10:36:06
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VP- TSCHIRF und GRAUS-GÖLDNER: Die Verlegung des Kleiststegs ist inakzeptabel!
Landstraßer VP-Mandatare wehren sich gegen die Versetzung einer wichtigen Fußgängerbrücke im Fasanviertel
Wien (ÖVP-Klub): Im Zuge eines Lokalaugenscheins im Fasanviertel
forderten gestern der Landstraßer VP-Gemeinderat Matthias TSCHIRF und
die VP-Bezirksrätin Annemarie GRAUS-GÖLDNER die Wiedererrichtung des
Kleiststegs am alten Standort. "Im Zuge der Bauarbeiten der S-/
Flughafenschnellbahn war dieser wichtige Fußgängerübergang entfernt
worden. Dieser war für viele Anrainer des Fasanviertels aber eine
wichtige Verbindung an das öffentliche Verkehrsnetz gewesen. Ein
neuer Steg muss deshalb unbedingt am alten Standort wieder aufgebaut
werden. Die von der Stadt Wien geplante Errichtung eines neuen
Überganges an einem anderen Standort ist abzulehnen. Die Bewohner
werden dadurch erheblich benachteiligt", kritisierte TSCHIRF.****
Annemarie GRAUS-GÖLDNER unterstrich ihrerseits die Bedeutung dieser
Anbindung für das dortige Kleingewerbe "Seit der alte Steg entfernt
worden ist haben bereits viele Geschäfte im Fasanviertel geschlossen.
Das vorhandene Einkaufszentrum am Rennweg hat ebenfalls darunter sehr
gelitten. Wenn der neue Übergang nicht am selben Standort wieder
aufgebaut wird, werden viele weitere Geschäftslokale im Fasanviertel
endgültig schließen. Das kann doch nicht im Sinne des Bezirks sein",
so GRAUS-GÖLDNER.
Beide VP-Mandatare kritisierten die starre Haltung der
Verantwortlichen im Wiener Rathaus. "Das Fasanviertel ist ein dicht
bewohntes Gebiet. 900 Bewohner haben eine Petition unterschrieben, in
der die Wiedererrichtung dieses Fußgängerüberganges am alten Standort
gefordert wird. Wollen die Regierenden wirklich all diese Menschen
ignorieren?" wunderte sich die VP-Bezirksrätin GRAUS-GÖLDNER. Der
Landstraßer VP-Gemeinderat erkannte bedenkliche Analogien zu einem
anderen wichtigen Thema. "Nach dem Brand der Sofiensäle wurden die
Stimmen der Anrainer und der Bürgerinitiative auch lange Zeit
hindurch ignoriert. Ich rate der Wiener Stadtregierung im Falle des
Kleiststegs nicht den selben Fehler nochmals zu machen", TSCHIRF
abschließend.(Schluss)
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