- 25.10.2002, 09:13:22
- /
- OTS0028 OTW0028
Bestattung Wien begegnet der Marktöffnung aktiv
Zweimarkenstrategie und Gang in die Bundesländer
Wien (OTS) - Markt ist Chance. Mit dieser Grundeinstellung setzt
sich die Bestattung Wien mit der Marktöffnung im Bestattungswesen
auseinander. Die neuen Möglichkeiten für geprüfte Bestatter - nämlich
einen Standort ohne Bedarfsprüfung zu eröffnen - wird auch die
Bestattung Wien nutzen. Mit dem über Jahre erworbenen
Bestattungs-Know-how wird das Unternehmen nun auch in die
Bundesländer hinausgehen, wobei man zunächst mit städtischen
Bestattungen zwecks Kooperationen Kontakt aufnehmen werde, erklärten
die beiden Bestattung Wien-Geschäftsführer Arno Molinari und
Christian Fertinger gestern abend im Rahmen einer Pressekonferenz.
Darüber hinaus beabsichtigt die Bestattung Wien ein weiteres
Unternehmen zu gründen, das für die Betreuung einer besonderen
Klientel gedacht ist. Insbesondere soll die exklusive Betreuung und
die Erfüllung aller möglichen Sonderwünsche im Vordergrund stehen. Um
diese Wünsche zu ergründen, soll auch die Marktforschung zu Rate
gezogen werden, betonten die beiden Geschäftsführer. Ebenso wird
angestrebt nach dem derzeit modernen Motto "one-stop-shop" dem
Hinterbliebenen möglichst viele Wege im Zusammenhang mit einem
Sterbefall abzunehmen.
Die Gewerbeordnungsnovelle 2002, die mit 1. August in Kraft
getreten ist, wird für das Bestattungsgewerbe tiefgreifende
Änderungen bringen. Wesentlichste Änderung ist die im Zuge der
Gewerberechtsnovelle im Sommer abgeschaffte Bedarfsprüfung. Demnach
wird zur Anmeldung eines Bestattungsunternehmens nur mehr die
Befähigung vorausgesetzt. In der neuen Regelung ist auch vorgesehen,
dass der Landeshauptmann zwingend einen Höchsttarif zu erlassen habe,
wenn Grund zu der Annahme besteht, dass Bestatter eine nachteilige
Preispolitik verfolgen oder unlauter agieren.
Neu zum Tätigkeitsbereich der Bestattung ist die Thanatopraxie
hinzugekommen. Thanatopraxie ist ein Kunstbegriff, der von Thanatos,
dem griechischen Gott des Todes abstammt. Er bedeutet, den Körper
eines Verstorbenen derart zu erhalten, dass seine Angehörigen
unbesorgt von ihm Abschied nehmen können. Im anglo-amerikanischen
Raum wird dafür das geläufigere Wort Enbalming verwendet.
Seit Bestehen hat die Bestattung Wien rund zwei Millionen
Beerdigungen und weltweite Überführungen reibungslos organisiert -
von Trauerfeiern im engsten Familienkreis bis hin zu großen
Staatsbegräbnissen, wie beispielsweise beim Begräbnis von Exkaiserin
Zita prunkvoll zelebriert. Der dabei erzielte hohe Standard wurde mit
dem Zertifikat für Qualitätsmanagement, der ISO 9001 bestätigt,
welches dem Aufnahmedienst mit den Anmeldestellen für Todesfälle
(Filialen) verleihen wurde.
Aufgrund eines Vertrages mit der Stadt Wien hat die Bestattung
Wien das alleinige Aufbahrungsrecht auf den Wiener Friedhöfen. Im
Gegenzug ist die Bestattung Wien verpflichtet für die innere
Ausgestaltung und Erhaltung der Hallen zu sorgen. Die Bestattung Wien
wird sich Möglichkeiten überlegen, wie Mitbewerbern gegen ein
kostenorientiertes Entgelt die Benützung der Aufbahrungshalle möglich
gemacht werden wird.
Infos zur Bestattung Wien gibt es unter
http://www.bestattungwien.at Fotos gibt es unter
http://www.vipress.at
Rückfragehinweis:
Mag. Jürgen Sild
BESTATTUNG WIEN GmbH
Goldeggasse 19
A-1040 Wien
mailto:[email protected]
Tel: (+43) 01/50195-4225
Fax: (+43) 01/50195-4320
OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | WSP






