Heinzl: B 334: Blosse Ankündigungen bringen noch keine Schnellstraße
Seit Jahren verschleppt ÖVP-Niederösterreich den Bau der B 334 als wichtige Straßen-Transversale im NÖ Zentralraum
St. Pölten, (SPI) - "Anstatt endlich auf die Bedürfnisse der
Wirtschaft und der Bevölkerung zu reagieren, die dringend eine
Entlastungsstraße der hoffnungslos überlasteten B 20 fordern, übt
sich die ÖVP-Niederösterreich wieder in ihrer altbekannten
Ankündigungspolitik. Die heutigen Aussagen sind da nichts weiter als
die Fortsetzung der jahrelangen Verschleppung des Baus der S 34 bzw.
B 334 als Verlängerung der S 33 im Zentralraum Niederösterreichs von
St. Pölten bis Wilhelmsburg", kommentiert der St. Pöltner SP-NR Anton
Heinzl heutige Aussagen der VP-Niederösterreich.****
Ursprünglich verlangte die ÖVP ja den Ausbau der ohnehin überlasteten
B 20, der Bau der S 34 bzw. B 334 wurde von der ÖVP strikt abgelehnt.
Das ist weder geographisch, noch verkehrstechnisch ein gangbarer Weg.
Der von der ÖVP geforderte Ausbau der "Todesstrecke" B 20 würde nicht
nur die Anrainer noch weiter belasten, auch sind entlang der Strecke
einfach zu viele "Nadelöhre" zu finden, welche eine Beschleunigung
des Verkehrsflusses verunmöglichen. Nicht zu kommentieren braucht man
in diesem Zusammenhang sogar Überlegungen, eine zweispurige
Schnellstraße entlang des Traisenufers - durch das Herz der
Landeshauptstadt und ein Wohn- und Erholungsgebiet erster Güte - zu
führen. Diese hat vor allem die ÖVP-St. Pölten in die Diskussion
eingebracht.
"Was der NÖ Zentralraum und die Landeshauptstadt St. Pölten also
brauchen sind rasche Finanzierungszusagen für die B 334 sowie einen
ebenso raschen Start der Bauarbeiten. Nach dem strikt abzulehnenden
Stopp des Weiterbaus der St. Pöltner Güterzugumfahrung braucht der NÖ
Zentralraum, was die Bauwirtschaft betrifft, rasch Impulse zur
Stärkung der Wirtschaft und für zusätzliche Arbeitsplätze. Heute
davon zu reden, was im Jahr 2005 und 2006 geschehen könnte, ist zu
wenig. Ein Baubeginn der B 334 sollte spätestens im Jahr 2003 ins
Auge gefasst werden", so Heinzl abschließend.
(Schluss) fa
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