• 01.12.1999, 11:18:41
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  • OTS0128

Neues Portal für den St.Pöltner Dom

Ein bleibendes Denkmal an das Jubeljahr 2000

St.Pölten (NLK) - Die Domkirche St.Pölten erhält zur Erinnerung
an das Jubeljahr 2000 ein neues Portal, das vom Linzer Künstler Prof.
Jakob Kopp gestaltet wurde. Das neue Portal wird am 8. Dezember um 15
Uhr von Diözesanbischof Dr. Kurt Krenn feierlich gesegnet.
Anschließend finden eine Vesper im Dom und ein Advent-Konzert des
Bachl-Chores aus Linz im Sommerrefektorium statt.

Kirchenportale wurden in der Geschichte oft mit "Erzählbildern"
gestaltet, also etwa mit Szenen aus der Heilsgeschichte. In diese
Tradition fügt sich auch das neue Domportal ein. Die sechs
Darstellungen der beiden Torflügel sind den Heiligen der Diözese
St.Pölten gewidmet. In einem an mittelalterliche Reliefdarstellungen
erinnernden Stil sind dort die Heiligen Leopold, Hippolyt, Koloman,
Altmann, Florian und Severin in symbolischen Darstellungen
wiedergegeben. Diese Heiligen haben sich zu verschiedenen Zeiten
politisch, karitativ oder kirchlich engagiert. Auch sieht man im
Blickfeld des Heiligen Florian im Hintergrund eine Ansicht des
St.Pöltner Landhausviertels, das gleichsam als Vermittler zwischen
gestern und heute auftritt. Auf den "Erzählbildern" finden sich also
auch Bezüge auf unsere Zeit.

Über den Torflügeln ist die Inschrift "ET INCARNATUS EST/ANNO 2000
SANCTO" angebracht, also "Und ist Fleisch geworden/Heiliges Jahr
2000". Seitlich sind die Wappen des Papstes, des Bischofs, des Landes
Niederösterreich und der Stadt St.Pölten dargestellt. Mit der
Anbringung des neuen Portals waren auch Sanierungsarbeiten an den
Steinwänden und im Vorraum der Domkirche verbunden.

Das Portal des Domes ist die Tür, durch welche Gläubige eintreten.
Türen sind aber auch im Bildschatz der Kirche eingegangen. "Ich bin
die Tür. Wer durch mich eintritt, wird gerettet" (Joh. 10, 7-9)
lautet zum Beispiel ein Bibelwort. Im Jubiläumsjahr mag diese Tür
also zugleich als ein Beispiel der "Evangelisierung", der
Glaubensverkündigung, gelten und - wie Diözesanbischof Dr. Krenn
erklärt - auch als ein bleibendes Denkmal an das Jubeljahr 2000 ein
Zeichen der Erneuerung und Hoffnung für die nächsten Jahrhunderte.

Das neue Portal der St.Pöltner Domkirche wurde durch Sponsoren
finanziert. Unter den Sponsoren finden sich das Amt der NÖ
Landesregierung, Bankhaus Schelhammer & Schattera, Constantia
Privatbank AG, EVN, Hypo NÖ Landesbank, "Kronenzeitung",
Niederösterreichische Versicherung, Raiffeisen Landesbank
Niederösterreich, Rudolf Leiner Ges.m.b.H., Sparkasse Region
St.Pölten, Stadt St.Pölten, SÜBA Bau und Baubetreuungs-AG und UNIQA
Versicherungen AG.

Rückfragehinweis: Niederösterreichische Landesregierung

Pressestelle
Tel.: 02742/200-2312

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