- 05.02.1999, 11:32:31
- /
- OTS0110
Die KPÖ hat heute Vorwürfe gegen IKEA betreffend Kinderarbeit geäußert -Hierzu unsere Stellungnahme: IKEA engagiert sich aktiv gegen Kinderarbeit=
Wien (OTS) - IKEA distanziert sich ausdrücklich von jeder
Ausnutzung und Ausbeutung von Kindern. Unser Ziel ist, völlig
sicherzustellen, daß keine an IKEA gelieferten Produkte von Kindern
produziert werden.
Als globales Unternehmen mit Zulieferern in über 60 Ländern und
Einrichtungshäusern in ca. 30 Ländern ist sich IKEA der
entsprechenden Verantwortung bewußt. Unsere günstigen Verkaufspreise
ermöglichen wir durch eigene Produktentwicklung, große Stückzahlen,
innovative und effiziente Produktionstechniken, günstige Materialien,
Einkauf in Niedrigpreis-Ländern, SB-Verkaufskonzept und Mithilfe der
Kunden. Auf keinen Fall resultieren unsere niedrigen Preise aus
Kinderarbeit!
Unglücklicherweise ist Kinderarbeit in einigen Ländern an der
Tagesordnung. IKEA ist sich dieses Problems bewußt und von dieser
Tatsache äußerst beunruhigt. Deswegen arbeiten wir aktiv an der
Beseitigung dieser Situation, einerseits eigenständig, andererseits
in Zusammenarbeit mit anderen Organisationen wie zum Beispiel der
"Schwedischen Arbeitsgruppe zur Abschaffung von Kinderarbeit in der
Teppich-industrie", der Gruppe "Save the Children", der "ILO"
(International Labour Organisation), der UNICEF und dem IBBH
(Internationaler Bund der Bau- und Holzarbeiter). In den letzten
Jahren haben IKEA Mitarbeiter und unabhängige Organisationen laufend
Produktionsstätten besucht, um die Arbeitsbedingungen vor Ort zu
kontrollieren.
Ein fester Bestandteil unserer Verträge mit den Lieferanten
besagt, daß:
- Kinder nicht ausgebeutet werden dürfen
- Die Produktion in Übereinstimmung mit den UN-Konventionen und
nationalen Gesetzen erfolgen muß, die Kinderarbeit verbieten - IKEA -
entweder selbst oder über eine unabhängige Organisation - jederzeit
Inspektionen der Produktionsstätten ohne vorherige Ankündigung
durchführen kann.
Wir sind uns der Komplexität des Problems sehr bewußt und arbeiten an
langfristigen Lösungen. Es ist nicht unsere Absicht, westliche Werte
fremden Kulturen aufzuzwingen. Gleichzeitig sind wir aber auch nicht
bereit, in dieser Sache Kompromisse und die klare Verletzung unserer
Prinzipien zu akzeptieren.
Deswegen ist dies für unsere Einkäufer ein Hauptfaktor in der
Beurteilung unserer derzeitigen und künftigen Lieferanten. Wenn wir
Vergehen seitens der Lieferanten entdecken und eine schnelle
Korrektur der Situation nicht stattfindet, beenden wir die
Geschäftsbeziehung mit dem betreffenden Unternehmen bzw. nehmen von
der Aufnahme von Geschäftsbeziehungen Abstand.
In unseren langfristigen Bemühungen erachten wir es als sehr
hilfreich, wenn andere Unternehmen ähnliche Anforderungen einführen
und auch die Medien weiterhin sich dieses Themas annehmen. Ungeachtet
aller Anstrengungen, mit denen wir an dieses Problem herangehen,
müssen wir zugeben, daß weder IKEA noch irgendeine uns bekannte
Organisation Garantien abgeben kann.
Wir garantieren aber, uns langfristig und intensivst dafür
einzusetzen, daß Kinderarbeit bei der Herstellung unserer Produkte
ausgeschlossen wird.
IKEA pflegt eine offene und ehrliche Unternehmenskultur. Deshalb sind
wir gerne bereit, aktiv über diese Problematik zu diskutieren und
alle Vorschläge aufzugreifen sowie Initiativen zu unterstützen, die
mithelfen, Kinderarbeit zu verhindern.
Rückfragehinweis: Per Wendschlag,
Geschäftsführer IKEA Österreich Tel: +43-1-69000-200, Fax:
+43-1-69000-277 Marianne Barner, PR & Communications, IKEA
International A/S Tel. +45-49-15 50 00, Fax +45-49-15 50 01
eMail: [email protected]
*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER
VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NEF/OTS






