Stichworte: Verkehr, Weihnachten, ÖBB Channel: Chronik
OTS0140   22. Dez. 1998, 12:44

ÖBB bringen das Friedenslicht aus Bethlehem


Der Friede hängt nicht nur von unserer Bereitschaft ab, Konflikte zu vermeiden sondern vor allem von der Solidarität der Menschen untereinander. Diese Botschaft stellt heuer die Aktion "Friedenslicht aus Bethlehem" des ORF-Landesstudios Oberösterreich in den Vordergrund.

Im Jahr 1986 entstand im ORF-Landesstudio Oberösterreich eine wunderbare Idee, die sich inzwischen in vielen Ländern Europas verbreitet hat: Das Friedenslicht aus Bethlehem. Das Licht ist das weihnachtliche Symbol schlechthin. Mit dem Entzünden und Weitergeben dieses Friedenslichtes wird an die weihnachtliche Botschaft vom Frieden erinnert. Eigentlich hatte vor mittlerweile zwölf Jahren niemand daran gedacht, daß sich die Idee des Friedenslichtes in sehr kurzer Zeit auf viele Regionen Mitteleuropas ausdehnen könnte.

ÖBB - Partner der ersten Stunde Das Friedenslicht wird seit dem Jahr 1986 in den Wochen vor Weihnachten von einem oberösterreichischen Kind in der Geburtsgrotte in Bethlehem entzündet. Mit einem Flugzeug wird dieses Licht nach Österreich gebracht und bis Weihnachten im ORF-Landesstudio Oberösterreich aufbewahrt. Fast 500 Österreicher waren dieses Jahr dabei, als am Samstag vor dem ersten Adventsonntag in Bethlehem Hanna Steinmair das Licht aus der Geburtsgrotte in die Katharinenkirche brachte.

Kurz vor dem Heiligen Abend wird es von Linz aus in alle Orte Österreichs und in die meisten europäischen Länder gebracht. Züge der ÖBB fahren mit diesem Licht durch das ganze Land und bringen es zu allen Bahnhöfen.

"Ich freue mich, daß uns die ÖBB - als Partner der ersten Stunde - auch dieses Jahr bei der Verteilung des Friedenslichtes tatkräftig unterstützen" betonte der Initiator dieser Aktion, Dr. Helmut Obermayr vom ORF-Landesstudio in Linz, anläßlich der Vorbereitungsarbeiten. Eine Notwendigkeit ist auch das Verständnis und die Begeisterung der betroffenen Triebfahrzeugführer, Zugbegleiter sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Personenverkehr und des Betriebsdienstes für diese Sache.

Ähnlich wie in Österreich wird das Friedenslicht auch in anderen Ländern verteilt, wobei sich dafür in Deutschland, Tschechien, der Schweiz und Italien besonders engagierte Partner gefunden haben. In ganz hervorragender Weise haben sich auch die Pfadfinder um das Friedenslicht angenommen und bringen es in die meisten europäischen Länder.

Das Friedenslichtkind Die neunjährige Hanna Steinmair aus Nußbach im Kremstal (OÖ.) holte heuer das Friedenslicht aus Bethlehem nach Österreich. Das Mädchen besucht die 3. Klasse Volksschule in Nußbach. Die Kinder und Lehrer dieser Schule haben sich in besonderer Weise für Entwicklungshilfe und Sozialprojekte in der brasilianischen Stadt Jacobina eingesetzt. Für das Projekt "Kinder aus Nußbach für Kinder in Jacobina" wurde die Volksschule Nußbach heuer mit dem Solidaritätspreis der Kirchenzeitung der Diözese Linz ausgezeichnet.

Der Krippenwaggon In enger Zusammenarbeit von ÖBB, ORF-Landesstudio Oberösterreich und dem Tourismusverband Steyr entstand 1992 die sogenannte "Krippe am Bahnhof". In einem Waggon der Bundesbahnen wurde auf einer rund 17 m² großen Fläche eine zweiteilige Weihnachtskrippe aufgebaut. Der orientalische Teil dieser Krippe stellt Teile der Stätten dar, in denen Jesus gewirkt hat. Im heimatlichen Teil findet der Betrachter neben der Stadt Steyr auch die bekannte Wallfahrtskirche Christkindl.

Nachdem dieser Krippenwaggon bisher in der Vorweihnachtszeit überwiegend in Österreich und einmal in Deutschland (Köln) unterwegs war, steht er im Dezember dieses Jahres in Rom, Salerno und Giffoni. Die Spenden kommen ausschließlich der Aktion "Licht ins Dunkel" zugute.

Durchführung der Aktion "Friedenslicht" Ausgangspunkt der Aktion Friedenslicht aus Bethlehem ist von Anfang an das ORF-Landesstudio Oberösterreich. Sehr wichtig ist, daß das Friedenslicht erst am 24. Dezember öffentlich verteilt bzw. an die Bevölkerung weitergegeben wird. Die Konzentration auf diesen einen Tag soll auch das Gefühl der geistigen Verbundenheit zwischen allen Menschen schaffen, die dieses Licht holen.

Am 24. Dezember bei allen ÖBB-Bahnhöfen

Wenige Tage vor dem Hl. Abend wird das Friedenslicht bereits an die Vertreter der ÖBB übergeben. Von Linz aus wird es per Bahn am 22. Dezember vorerst in alle Landeshauptstädte gebracht. Züge der ÖBB bringen es am frühen Morgen des 24. Dezember zu allen besetzten Bahnhöfen Österreichs. Dort kann das Friedenslicht ab 8.00 Uhr abgeholt werden.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0140 1998-12-22 12:44 221244 Dez 98 NBB001 0653




Rückfragehinweis: ÖBB Kommunikation

PRESSE
Mag. Michael H. Hlava
Tel +43 1 5800 32011
Fax +43 1 5800 25009
Email: michael.hlava@kom.oebb.at
http://www.oebb.at


Errechnete Personen: