- 29.12.2010, 11:19:34
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MediaWatch / APA-OTS Medien-ATX Jahresbilanz 2010 - OMV ist meistgenanntes ATX-Unternehmen 2010 - GRAFIK /ANHANG
Innsbruck/Wien (OTS) - Die APA-Töchter APA-OTS und MediaWatch
analysieren im Service "Medien-ATX" monatlich die Präsenz der
ATX-Unternehmen in den führenden Wirtschaftstageszeitungen
Deutschlands und der Schweiz. Die von MediaWatch erhobenen Daten
zeigen, mit welchem Präsenzgrad und mit welchen Themen die heimischen
ATX-Unternehmen in der internationalen Presse am stärksten vertreten
sind.
Im Jahresranking 2010 verzeichnet die OMV die stärkste mediale
Präsenz. Rang zwei geht an die STRABAG, Platz drei an Bwin.
Die APA-Töchter APA-OTS und MediaWatch analysieren im Service
"Medien-ATX" monatlich die Präsenz der ATX-Unternehmen in den
führenden Wirtschaftstageszeitungen Deutschlands und der Schweiz. Die
von MediaWatch erhobenen Daten zeigen, mit welchem Präsenzgrad und
mit welchen Themen die heimischen ATX-Unternehmen in der
internationalen Presse am stärksten vertreten sind.
Im Jahresranking 2010 verzeichnet die OMV die stärkste mediale
Präsenz. Rang zwei geht an die STRABAG, Platz drei an Bwin.
Der Präsenzleader im Jahr 2010 ist mit 344 Nennungen die OMV, die
im Vorjahr noch den dritten Platz belegte. Das Jahr 2010 war für die
OMV von Höhen und Tiefen geprägt. Der Erdöl- und Erdgaskonzern kann
seine Ergebniszahlen im ersten Halbjahr deutlich erhöhen. Der Umsatz
steigt um 31 Prozent und der operative Gewinn liegt bei 1,4
Milliarden Euro. Für mediale Aufmerksamkeit sorgt auch ein
Schussattentat, dass auf einen französischen Diplomaten auf dem
Gelände der OMV im Jemen verübt wird. Im Herbst gibt das Unternehmen
bekannt, sein Engagement in der Türkei auszubauen. Für rund eine
Milliarde Euro übernimmt die OMV weitere 50 Prozent seines türkischen
Mitbewerber Petrol Ofisi. Die türkische Wettbewerbsbehörde gibt für
die Übernahme grünes Licht, jedoch fehlen bislang noch diverse
Genehmigungen. Im Fokus der Berichterstattung der internationalen
Medien stehen auch die Ermittlungen wegen des Verdachts des
Insiderhandel, gegen den Vorstandsvorsitzenden Wolfgang
Ruttenstorfer.
Mit 332 Nennungen positioniert sich die STRABAG wie im Vorjahr auf
Platz zwei. Das Bauunternehmen scheint die Wirtschaftskrise gut
überstanden zu haben und verbessert zum Halbjahr sein Ebit leicht auf
10,4 Millionen Euro, der Nettoverlust halbiert sich auf 11,5
Millionen Euro. Gemeinsam mit dem französischen Baustoffhersteller
Lafarge gründet die Strabag im Frühling ein Gemeinschaftsunternehmen
für die Zementherstellung in Mittel- und Osteuropa. Im Herbst kehrt
Oleg Deriparska als Teilhaber in den Strabag Konzern zurück. Er nimmt
seine Kaufoption auf 17 Prozent des Baukonzerns wahr. Für weitere
acht Prozent wird dem Russen, der schon 2009 Großaktionär bei der
Strabag war, eine Kaufoption bis 2014 eingeräumt. Im Gegenzug
beteiligt sich die Strabag beim Bauunternehmen Transstroy, das
ebenfalls Teil des Deripaska-Imperiums ist.
An der dritten Stelle im Ranking reiht sich das sechstplatzierte
Unternehmen des Jahres 2009 ein: Bwin mit 232 Nennungen. Die
Fußballweltmeisterschaft beschert dem Wettanbieter eine erhöhte
Medienpräsenz und ein Umsatzplus von 19,1 Prozent im zweiten Quartal.
Trotzdem meldet das Unternehmen einen Nettoverlust von 2,8 Millionen
Euro. Das Minus begründet Bwin mit den "intensiven Vorbereitungen und
Anlaufkosten" für den Markteintritt in Frankreich und neuen Produkten
in Italien. Die Verluste sollen aber der im Sommer verkündeten Fusion
mit dem Britischen Internet-Glücksspielanbieter Partygaming im ersten
Quartal 2011 nicht im Wege stehen. Bwin-Vorstand Norbert Teufelberger
kündigt an, mit Partygaming den Markteinstieg in den USA zu planen.
Im Herbst bringt der Europäische Gerichtshof (EuGH) das deutsche
Glückspielmonopol ins Wanken.
Das Top-Thema in der Themenanalyse aller ATX-Unternehmen ist mit
682 Aussagen Betriebswirtschaftliche Performance. Der Großteil der
ATX-Unternehmen schafft den Sprung aus der Krise: Der Baukonzern
Strabag erreicht mit einem Auftragsbestand von 15,6 Milliarden Euro
einen neuen Rekordwert und profitiert dabei von den Konjunkturpaketen
der Euro-Länder. Die Raiffeisen International kann aufgrund der
Erholung auf den osteuropäischen Märkten eine starke Gewinnsteigerung
verbuchen. Auch die OMV, die Voestalpine und Zumtobel schaffen die
Trendwende und erreichen in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres
starke Umsatz und Gewinnsteigerungen. Die Krise weiterhin zu spüren
bekommen die Unternehmen Wienerberger, Verbund, Intercell, Telekom
Austria und die Post AG. Sie verzeichnen Umsatzeinbußen.
Das zweitstärkste Thema 2010 ist Management Issues mit 359
Aussagen und wird vor allem von der OMV besetzt. Die
Staatsanwaltschaft Wien ermittelt wegen des Verdachts des
Insiderhandels gegen den OMV-Vorstandsvorsitzenden Wolfgang
Ruttenstorfer rund um den Verkauf der MOL-Anteile 2009. Beim
RHI-Konzern kommt es zu einem überraschenden Wechsel im Vorstand. Der
Vorstandsvorsitzende Thomas Fahnemann tritt aus persönlichen Gründen
zurück und wird von Henning E. Jensen ersetzt. Auch bei der VIG wird
es einen Wechsel an der Konzernspitze geben. Der Vorstandsvorsitzende
Günter Geyer wird Anfang 2012 den Konzern verlassen, ebenso wird
Wolfgang Ruttenstorfer den Vorstandsvorsitz der OMV im Laufe des
nächsten Jahres abgeben. Beim Leuchten-Hersteller Zumtobel übernimmt
Harald Sommer das Ruder. Die Strabag will ihr Russland-Engagement
ausweiten und erwartet sich strategische Vorteile durch den Einstieg
von Oleg Deripaska.
An der dritten Stelle im Themenranking liegt Börse & Finanzmarkt
mit 329 Aussagen. Bwin wird im ersten Quartal 2011 die Wiener Börse
verlassen. Durch die Fusion mit dem britischen
Internet-Glücksspielkonzern Partygaming wird der österreichische
Wettanbieter in Zukunft an der Londoner Börse notieren. Nach dem
Bekanntwerden des Endes der Entwicklung eines Impfstoffs gegen
Darmerkrankungen durch Intercell bricht die Aktie des
Impfstoff-Unternehemens um 45 Prozent ein. Die Fusionspläne von
Raiffeisen Zentralbank und Raiffeisen International verunsichern die
Anleger und führen zu Wertverlusten der Raiffeisen-Aktie. RHI
profitiert vom Aufschwung nach der Krise und mit ihm der Aktienkurs
des Unternehmens - die Aktie steigt seit Jahresbeginn um mehr als ein
Viertel.
Die Top-3 der Jahresrankings 2007 bis 2010 im Überblick
2010: OMV, Strabag, Bwin
2009: AUA, Strabag, OMV
2008: OMV, Strabag, AUA
2007: OMV, A-TEC, Böhler-Uddeholm
MediaWatch analysiert im Auftrag von APA OTS die Präsenz der
ATX-Unternehmen in der Berichterstattung internationaler
Wirtschaftszeitungen. Der Medien-ATX wird jeden Monatsbeginn
aktualisiert und ist über
http://www.ots.at/ranking/art/top/medienatx kostenlos abrufbar.
Anhänge zu dieser Aussendung finden Sie als Verknüpfung im
AOM/Original Text Service sowie im Volltext der Aussendung auf
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Rückfragehinweis:
MediaWatch Institut für Medienanalysen GmbH Hannes Vorhofer Geschäftsführer Tel.: +43 512 588 959-0 mailto:[email protected] http://www.apa-mediawatch.at APA - Austria Presse Agentur Barbara Rauchwarter Unternehmenssprecherin Leiterin Marketing & Kommunikation Tel.: +43/1/360 60-5700 E-Mail: [email protected] http://www.apa.at
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