- 19.06.2013, 11:25:38
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Mobilität im Alter: Der Zukunft auf der Spur!

Wien (OTS) - Internationaler Verkehrssicherheits-Kongress am 19. und
20. Juni 2013 bringt führende Experten und Wissenschaftler nach Wien,
um zwei der brennendsten Zukunftsfragen der Verkehrssicherheitsarbeit
zu diskutieren: Wie wird es sich auswirken, wenn in etwa 20 Jahren
jeder dritte Verkehrsteilnehmer über 60 Jahre alt sein wird? Und was
können wir tun, um auch im Alter eine selbstbestimmte Mobilität
möglich zu machen?
Die frohe Botschaft der Statistik lautet: Wir werden immer älter.
Bei guten Genen und gesundem Lebenswandel haben wir realistische
Chancen, ein biblisches Alter zu erreichen. Die Bevölkerung nimmt zu,
der Anteil der Senioren auch. In jedem Lebensabschnitt ändern
Verkehrsteilnehmer ihr Mobilitätsverhalten und stellen
unterschiedliche Anforderungen an die Verkehrssicherheitsarbeit.
Besonders die zunehmende Gruppe der über 60-jährigen stellt die
Verkehrssicherheitsarbeit vor neue Herausforderungen. Innovative
Lösungen sind international gefragt und werden von Forschern und
Experten aus verschiedenen Perspektiven und mithilfe moderner
Technologien untersucht.
"Ich freue mich ganz besonders, dass wir in diesen zwei
Kongresstagen international führende Experten in Wien zusammen
bringen, um gemeinsam die Auswirkungen der Alterspyramide für die
Verkehrssicherheit der Zukunft zu diskutieren", erklärt Dr. Othmar
Thann, Direktor des KFV. Beim internationalen KFV-Kongress "Mobility
& Road Safety in an Ageing Society"- am 19. und 20. Juni im Palais
Ferstel in Wien - stehen Studien zur Prävention von Unfällen, wie
z.B. die Auswirkung von Ablenkung auf das Fahrverhalten, die
Beobachtung der Blickrichtung auf das kognitive Fahrverhalten,
Fahrzeugsicherheit, Frühwarnsysteme bei nachlassender Fahrleistung,
Maßnahmen zur Erhöhung der Mobilität im Alter,
Risikokompetenztrainings, Mobilitätsverhalten Stadt/ Land,
Sicherheitsprobleme älterer Radfahrer und weitere interessante Themen
im Zentrum der Diskussion.
"Mobilität ist keine Frage des Alters. Entscheidend ist die
Sicherheit bei der Fortbewegung. Um auch den zukünftigen Ansprüchen
gerecht zu werden, braucht es neue innovative Lösungsansätze. Denn
die Mobilität umfasst weit mehr als die räumliche Bewegung - sie ist
auch eine Möglichkeit, geistige, soziale und kulturelle Grenzen zu
überwinden", so Thann.
Langlebigkeit und Alterung als Herausforderung der Zukunft
"Leben und Altern ist eines der faszinierendsten und auch
existenziell berührendsten Menschheitsthemen. Langlebigkeit und
Alterung werden die größte und folgenschwerste gesellschaftliche
Umwälzung seit Jahrtausenden bewirken - und die wichtigsten
politischen Herausforderungen und Nachhaltigkeitserfordernisse
während der nächsten Jahrzehnte bedeuten", so Prof. Dr. Bernd Marin,
Executive Director des Europäischen Zentrums für Wohlfahrtspolitik
und Sozialforschung Wien. "Die Forschung, die sich mit Fragen des
Alter(n)s und Perspektiven der gesellschaftlichen Alterung befasst,
ist sowohl national wie auch international sehr zersplittert - obwohl
innerhalb der einzelnen voneinander weitgehend abgeschotteten
Disziplinen meist gut aufgestellt. Damit ist der effektive
Wissenstransfer in Politik und Gesellschaft erschwert und die
Wirksamkeit der Alternsforschung nicht nur in Österreich geschwächt.
Eine interdisziplinäre Vernetzung wie dieser Kongress ist deshalb
eine wesentliche Initiative, um Resultate sichtbar und wirksam zu
machen", schließt Marin.
Der Kongress (http://www.kfv.at/congress2013/) ist
fachübergreifend angelegt und richtet sich an ForscherInnen und
ExpertInnen vor allem aus den Bereichen Verkehrssicherheit,
Verkehrstechnik, Verkehrsrecht, Raumplanung, Technik, Psychologie,
Medizin, Soziologie und Pädagogik.
Weitere Bilder unter: http://www.apa-fotoservice.at/galerie/4254 und
ab ca. 15 Uhr auch unter http://www.apa-fotoservice.at/galerie/4256
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