- 19.03.2013, 14:21:24
- /
- OTS0193 OTW0193
S C H L U S S B E R I C H T "Power-Days 2013" im Messezentrum Salzburg
Ein echter Quantensprung

Utl.: Ein echter Quantensprung =
Messezentrum Salzburg (OTS) - "Power-Days" zeigten die technischen
Neuheiten und Trends
"Power-Days 2013" erstmals in der neuen Halle 10 +++ 155 Aussteller
und rund 6.300 Fachbesucher*) markieren bisher höchste Beteiligungs-
und Besicherbilanz +++ Rahmenprogramm mit Sonderschau "Licht Austria,
E-Teststrecke, Vorträgen und Werkstattstraße +++ Trendforscher Sven
Gábor Jánszky zu "Lebenswelten 2020" +++
SALZBURG/WIEN (19. März 2013). - Im Messezentrum Salzburg gingen von
Mittwoch bis Freitag vergangener Woche (13. bis 15. März) die
"Power-Days" in Szene. Veranstalter Reed Exhibitions Messe Wien
konnte zu dieser fünften Ausgabe der Fachmesse für Elektrotechnik 155
Aussteller aus dem In- und Ausland begrüßen, die ihrerseits exakt
6.316 Fachbesucher aus ganz Österreich und dem benachbarten Ausland
willkommen heißen konnten.
Im Vergleich zur letzten Ausgabe im Jahre 2011 - die "Power-Days"
finden im Zwei-Jahres-Rhythmus statt - kommen Verlauf und Bilanz der
diesjährigen Veranstaltung gleich in mehrfacher Hinsicht einem, wie
DI Matthias Limbeck, Geschäftsführer von Veranstalter Reed
Exhibitions Messe Wien, feststellt, Quantensprung gleich. "Erstens
konnten wir für die 'Power-Days 2013' zum ersten Mal die neue
Messehalle 10 nutzen, was aufgrund des modernen und großzügigen
Ambientes schon einmal optisch einen ganz anderen, attraktiven und
eleganten Gesamteindruck vermittelte. Auch die Aussteller selbst
zeigten mit gestalterisch und ästhetisch hochwertigen
Messerauftritten Flagge und haben so ihrerseits den hohen Stellenwert
der 'Power-Days' unterstrichen. Zweitens waren in diesem Jahr mit 155
um ein Drittel mehr Aussteller als 2011 präsent, wodurch die
Ausstellungsfläche um 40 Prozent auf 10.000 Quadratmeter zugenommen
hatte. Und drittens konnten wir mit 6.300 Fachbesuchern gegenüber
2011 ein Plus von fast 24 Prozent erzielen. Insgesamt haben sich die
'Power-Days' mit dieser fünften Ausgabe als hochwertige und von der
Branche rückhaltlos akzeptierte Fachmesse etabliert. Das Engagement
und die Initiative der Aussteller, der Verbände und dem Veranstalter
sind somit belohnt worden".
Ing. Gerhard Perschy, Leiter des Geschäftsbereiches Messe bei Reed
Exhibitions Messe Wien, verweist in diesem Zusammenhang darauf, "dass
nicht nur die Innungen und Verbände voll hinter den 'Power-Days'
stehen, sondern auch der Großhandel, der selbst massiv seine Kunden
zum Besuch der Messe eingeladen und auch Fahrtmöglichkeiten per Bus
organisiert hatte".
Innovationsdynamik hat sich signifikant verstärkt
Die "Power-Days 2013" präsentierten die derzeit erhältlichen
Produktneuheiten und -lösungen. Parallel zum Ausstellungsteil wurde
ein thematisch abgestimmtes Rahmenprogramm geboten. Dazu gehörten
Highlights wie die Erstausgabe der Sonderschau "Licht Austria", die
eigene E-Mobility Indoor-Teststrecke (in Kooperation mit "Austria
Mobile Power"), die Werkstattstraße zum aktiven Testen der Neuheiten
und ein spannendes Vortragsprogramm auf der Bühne der "Power-Days"
Das Produktangebot der "Power-Days 2013" umfasste die Bereiche
Elektro-, Energie-, Installations- und Antriebstechnik, erneuerbare
Energien, Kommunikations- und Überwachungssysteme, Licht- und
Beleuchtungstechnik, Sicherheitsgeräte und -ausrüstungen sowie
Werkstätten-, Fertigungs- und Büroeinrichtung. Ebenso waren die
Themen Photovoltaik und Smart Metering bei den "Power-Days 2013"
vertreten.
Zwar stehen bei einer Fachmesse stets Innovationen und Neuheiten im
Vordergrund, erst recht, wenn sie nur alle zwei Jahre stattfindet.
Aber bei den "Power-Days" stach dieser Aspekt dieses Mal besonders
hervor. "Wie in anderen technischen Branchen haben sich in den
letzten Jahren auch bei den Produkten und Systemen für die Elektro-
und Elektroinstallationsbranche die Innovationszyklen merklich
verkürzt und die Anzahl der Neuheiten erheblich erhöht", merkt dazu
"Power-Days"-Messeleiter Ing. Markus Reingrabner an. "Das macht diese
Fachmesse einerseits noch attraktiver, andererseits wird ihr Besuch
für den Fachmann aus Gewerbe und Handel immer unverzichtbarer und
notwendiger, will er mit dem rascher gewordenen technischen
Fortschritt mithalten und im Wettbewerb gerüstet sein".
Trendforscher Sven Gábor Jánszky zu "Lebenswelten 2020"
Wohin die Entwicklung geht, zeigte Trendforscher Sven Gábor Jánszky
in seinem Vortrag "Lebenswelten 2020" auf, indem er, basierend auf
marktprägenden Aktivitäten großer Unternehmen, die Weiterführung und
Umsetzung bestehender Technologien im Lebens- und Wohnalltag
skizzierte. Er nahm auch an der anschließenden, von Andreas Jäger
(ServusTV) moderierten Podiumsdiskussion teil, in der
Bundesinnungsmeister Joe Witke, Elektroplaner Friedrich Müller-Uri,
Gerold Peham als Bewohner eines Smart Home, Verbund-Vorstand Wolfgang
Anzengruber und Philips-Generaldirektor Robert Pfarrwallner die
Zukunftszenarien, die noch mangelnde Zusammenarbeit der Gewerke und
andere aktuelle, etwa aus der Förderpolitik resultierende Probleme
diskutierten.
Auf die fragwürdige Förderpolitik hatte BIM Joe Witke bereits am
Vortag bei der Podiumsdiskussion zum Thema "Elektrisch heizen -
unklug oder klug?" hingewiesen. Er vertrat dabei die Auffassung, dass
eine effiziente Infrarot-Paneelheizung Bauen sogar verbilligen
könnten: "Gerade bei Niedrigenergie- und Passivhäusern können hier
die Energiekosten aufgrund der Effizienz und der möglichen
Temperaturabsenkung im Raum reduziert werden. Und trotzdem macht eine
Elektroheizung schwerpunktmäßig in einem Gebäude das 'Nein' der
Wohnbauförderung aus." Da sei, so Witke, in den letzten Jahren vieles
versäumt worden, weshalb substanzieller Änderungsbedarf bestehe.
Austrian Mobile Power ermöglichte Teststrecke für E-Fahrzeuge samt
intelligenter Ladeinfrastruktur
Auf der 3.000 m2 großen Indoor-Teststrecke E-Mobilität in der Halle
10 konnten alle Besucher die Gelegenheit wahrnehmen, um sich selbst
vom Fahrgefühl in E-Fahrzeugen überzeugen zu können. Austrian Mobile
Power hat gemeinsam mit ihren Mitgliedern - darunter Hager, ABB, KTM
AG, Raiffeisen Leasing, BEKO, REWE, Salzburg AG, ElectroDrive sowie
Renault Sonnleitner und KTM Fahrrad - E-Fahrzeuge und entsprechende
intelligente Ladestationen bei der Fachmesse für Elektrotechnik zur
Verfügung gestellt. "Begeisterte Gesichter der teilnehmenden Besucher
unmittelbar nach der Testfahrt - das ist für mich immer wieder schön
zu sehen und zugleich eine Bestätigung, dass sich Elektromobilität in
Österreich etablieren wird", freute sich DI Heimo Aichmaier,
Geschäftsführer von Austrian Mobile Power.
Fachbesucherumfrage bestätigt Messekonzept
Die Resultate der vor Ort durchgeführten Fachbesucherbefragung durch
das Linzer "market Institut" bestätigen sowohl den Messeerfolg als
auch die Richtigkeit des Messekonzepts. 88,9 Prozent der Befragten
zeigten sich mit der Messe insgesamt sehr zufrieden (Schulnoten 1 und
2; plus 3 = 98,0 %); 98 Prozent wollen die "Power-Days" Kollegen und
Geschäftspartnern weiterempfehlen, und 93,9 Prozent gaben an, vom
Messebesuch profitiert zu haben. Neun von zehn Befragten (90,9 %)
bezeichneten das präsentierte Produktangebot als vollständig. Neue
Produkte hatten laut Befragung 72,7 Prozent entdeckt, neue Anbieter
und Aussteller 55,6 Prozent.
Im Einzelnen bewerteten die Befragten folgende Kriterien besonders
positiv (Noten 1 und 2): Messeatmosphäre/Stimmung (98 %), hohe Anzahl
an Ausstellern (91,9 %), große Anzahl an Produkten und Sortimenten
(90,9 %), Überblick über Markt und Anbieter (89,9 %), große Anzahl an
Neuheiten (89,9 %), neue Anbieter finden (86,9 %), Anwesenheit aller
für den Befragten wichtigen Aussteller (86,9 %) und Ausrichtung der
Messe an aktuellen Marktentwicklungen (80,8 %).
Nach Wirtschaftsbereichen (Mehrfachnennungen) stellten
Elektrotechniker (34,3 %) und Elektroinstallateure (28,3 %) die
größten Fachbesucherkontingente, gefolgt vom Elektrofachhandel (14,1
%) und dem Elektro-Großhandel (6,1 %). Nach Position und Aufgabe im
Unternehmen kamen, den Umfrageergebnissen zufolge, 22,2 Prozent der
Fachbesucher aus dem Bereich Vertrieb und Verkauf, 20,2 Prozent waren
selbständige Unternehmer, 17,2 Prozent gaben Produktion oder Montage
als Funktionsbereiche an, und 14,1 Prozent waren Geschäftsführer. Dem
entspricht eine Entscheiderquote von 59,6 Prozent (ausschlaggebend
und mitentscheidend; plus beratend = 85,9 %). "Daraus erkennt man die
Bedeutung und Innovationsrelevanz der 'Power-Days' nicht nur für
Firmeninhaber und Geschäftsführer, sondern dass diese zu einem
großen Teil mit Mitarbeitern auf die Messe gekommen sind",
kommentiert Messeleiter Ing. Markus Reingrabner die Daten.
Laut Befragung (Mehrfachnennungen möglich) standen die
Produktbereiche Elektrotechnik und Elektronik (48,5 %) sowie
Elektroinstallationstechnik (41,4 %) im Vordergrund des Interesses
der Fachbesucher, gefolgt von den Themen Licht- und
Beleuchtungstechnik (23,2 %), Elektromobilität (9,1 ), Home Security
und Hauskommunikation (9,1 %) sowie Haus- und Gebäudeautomation (7,1
%).
Optimismus bestimmt wirtschaftliche Stimmung
Der Messeerfolg wurde, wie auch die Fachbesucherbefragung aufzeigte,
von einer absolut positiven wirtschaftlichen Grundstimmung getragen:
70,7 Prozent der Befragten zeigten sich mit der aktuellen
wirtschaftlichen Situation ihrer Branche sehr zufrieden (Zensuren 1
und 2; plus 3 = 98,0 %); 62,3 Prozent schätzten sogar, dass sich die
Entwicklung in den kommenden zwölf Monaten noch deutlich verbessern
werde (Noten 1 und 2; plus 3 = 96,0 %).
"Da die Leute auch in dieser Branche hart um Aufträge und Geschäft
kämpfen, scharf rechnen und auch bei ihren Kunden viel
Überzeugungsarbeit leisten müssen, sehe ich in diesen Ergebnissen
einen erfreulichen Beweis dafür, dass sich dieser Bereich der
sogenannten Realwirtschaft in guter Verfassung zeigt, Dynamik und
Zukunftswillen beweist", sagt Reed Exhibitions-Geschäftsführer DI
Matthias Limbeck. Nicht zuletzt deshalb blickt er gemeinsam mit dem
Messe-Organisationsteam der "Power-Days" schon jetzt sehr
zuversichtlich auf die nächste Ausgabe im Frühjahr 2015.
Aussteller bestätigen Messeerfolg: "'Power-Days' sind
Branchenhighlight"
Auf den Punkt brachte es gleich zu Beginn Ing. Rainer Breineßl,
geschäftsführender Gesellschafter von EuroUnitech: "Bei den
Fachbesuchern ist in Hinblick auf die Größe der Messe und die
Qualität der Stände ein wahrer 'wow-Effekt' eingetreten. Eine super
Veranstaltung, die bereits am ersten Messetag gut besucht wurde. Auch
die Werkstattstraße war ein voller Erfolg."
Ins selbe Horn stieß auch Alexander Rupp, Geschäftsführer von Hager
Österreich. "Super war's! Der Schulterschluss der Branche hat Wirkung
gezeigt. Zum ersten Mal hat es eine tolle Lichtrepräsentanz gegeben;
zudem spürt man die gute Konjunktur."
Ing. Dr. Alfred Lehner, Geschäftsführender Gesellschafter, Burisch
Elektro-Systemtechnik, zog nach drei Messetagen ebenfalls ein
insgesamt positives Resümee: "Es ist für uns vom ersten Tag an gut
gelaufen. Man müsste sich eventuell sogar überlegen, einen vierten
Tag anzuhängen. Der Zweijahres-Rhythmus ist ideal und die
'Power-Days' sind am Weg zu einer 'richtigen' Messe!"
"Nochmals ein richtiger Schritt Richtung Messecharakter. Nun ist die
Basis für eine allgemein positive Messestimmung gelegt", das hat auch
Ing. Ernst Windhager, Vertriebsleitung Elektrogroßhandel Österreich
und Südost-Europa von Siemens Österreich, bestätigt. "Und vieles, was
wir uns vorgenommen hatten ist uns gelungen."
"Einhellig positiv", lautete die Kurzzusammenfassung seitens KommR
Ing. Roman Adametz vom Landesgremium Wien des Elektrogroßhandels in
der WK Wien. "Der Großhandel hat positiv überrascht und auch die
Fachbesucherqualität hat sich spürbar gesteigert."
Positiv äußerte sich Eva-Maria Kajcsa, Marketing Kommunikation
Unternehmensbereich Licht, Philips Austria, die auf die Unterstützung
durch den Großhandel verweist: "Wir konnten mehr Fachbesucherzustrom
als bei den 'Power-Days' vor zwei Jahren verzeichnen - der Donnerstag
was dieses Mal das absolute Highlight, was die Besucherfrequenz
anbelangt. Der Großhandel hat die Elektrotechniker hergebracht, und
wir hatten somit ein sehr gutes Publikum hier. Insgesamt ziehen wir
eine sehr positive Bilanz. Salzburg als Standort der 'Power-Days' hat
sich gut etabliert."
Ebenso zeigte sich Alexander Ströbl, Head of Residential Pull Team
Sales Austria, Eaton Industries (Austria), "mit den drei Messetagen
sehr zufrieden, speziell der Donnerstag war extrem gut. Wir konnten
sehr interessante Kontakte verzeichnen - es waren die
Entscheidungsträger da, was sehr wichtig für uns war. Die
'Power-Days' sind die Veranstaltung des heurigen Jahres und das
Branchenhighlight".
Und Dipl.-HTL.Ing. Heinz Haider, Geschäftsführer von OBO Bettermann
Austria, sieht im Messekonzept eine auch in Zukunft tragfähige
Option: "Das Engagement, die Professionalität und die gelebten
Teamspirits auf allen Ständen versinnbildlichen die klare Botschaft
an die gesamte Elektrotechnikbranche in Österreich, dass man mit der
Planung, Umsetzung bzw. Teilnahme an der Messe nicht nur die richtige
Entscheidung getroffen hat, sondern sich auch eine zukunftsweisende
Darstellung von künftigen Branchenevents manifestiert. Durch die
orange Brille von OBO Bettermann betrachtet, können wir von einem
eindeutigen Erfolg sprechen und freuen uns auf die nächste
Veranstaltung in zwei Jahren."
Auch die Bilanz von Ing. Peter Hermanseder, Head of Wholesale
Austria, Trilux-Leuchten, fällt überaus positiv aus: "Die Messe hat
unsere Erwartungen übererfüllt. Wir konnten bereits am ersten Tag
regen Zustrom verzeichnen, der Donnerstag war überragend. Das Thema
Licht als Schwerpunkt hat wesentlich zur Aufwertung der 'Power-Days'
beigetragen, lediglich die Vortragszone in diesem Bereich ist etwas
untergegangen - aber das ist ein Detailaspekt, an dem Reed
Exhibitions zweifellos noch arbeiten wird."
Was Ing. Gerhard Perschy von Organisator Reed Exhibitions umgehend
bestätigt: "Wir nehmen Anregungen sehr gerne auf und werden an
Verbesserungen zu arbeiten. Im übrigen beobachten wir ja auch selbst
kritisch jedes Messegeschehen, um festzustellen, woran wir für die
folgenden Ausgaben noch arbeiten müssen - letztlich ist jede Messe
ein 'work in process', also etwas sehr Lebendiges, und wir
hinterfragen Konzepte und Details permanent, um noch besser zu
werden."
Die technischen Neuheiten und Trends: Hell erleuchtet - innen und
außen
Bei den "Power-Days 2013" zeigten die Lichtfirmen, dass LED-Leuchten
"intelligent", optisch attraktiv und flexibel einsetzbar sind. Bis
2020, so schätzen die Experten, wird der Lichtmarkt etwa zu 75
Prozent auf LEDs basieren.
Bei der Messe präsentierte sich ein neuer digitaler Standard zum
Dimmen von LED- und Energiesparlampen - Ledotron. Diese
herstellerübergreifende Technologie, gemeinsam entwickelt von Gira,
Jung, Merten, Schneider Electric und Osram, soll einen
industrieoffenen, zukunftsfähigen Dimmstandard schaffen. Ledotron
kann einfach über die vorhandene Stromleitung genutzt werden und ist
zudem 100prozentig KNX-fähig. Bei Osram präsentierte man bereits
LED-Lampen für den professionellen und privaten Einsatz, die mit
Ledotron-Steuergeräten kompatibel sind.
Bei Molto Luce, Ridi und XAL standen architektonisch inspirierte
Designerleuchten auf dem Programm. Einbaustrahler aus Aluminium in
schlichter Optik mit Oberflächen in Silber, Weiß oder schwarzer
Pulverbeschichtung. Zu sehen waren extravagante Designerleuchten in
Form eines scheinbar schwebenden Ringes mit unzähligen dimmbaren
LEDs, die von einer Plexiglasscheibe diffus reflektiert werden.
Architekten und Lichtplaner können aus vielen Varianten die
gewünschte Optik und Lichtfarbe wählen und sich für einen
Leuchtenlichtstrom bis 4.400 Lumen entscheiden. RZB präsentierte, wie
man mit dekorativen LED-Pendelleuchten aus mundgeblasenem Opalglas
und einem tragenden Aluminiumring im Shoppingsektor Schuhe oder
Kleidung in ein natürliches, "emotionales" Licht setzt.
Osram, Philips und Thorn demonstrierten die vielfältigen
Anwendungsmöglichkeiten einer "energiesparenden LED-Technologie" im
kommunalen Bereich. So erhöht sich die nächtliche Sicherheit auf
Straßen, Gehwegen oder in Parks mit hocheffizienten LED-Leuchten, die
warmweißes oder neutralweißes Licht spenden und je nach Einsatz 10
bis 40 Prozent weniger Strom als moderne konventionelle
Straßenbeleuchtung benötigen und bis zu 100.000 Stunden "leuchten".
Eines der aktuellen Beispiele ist die "weltmeisterliche" Beleuchtung
in Schladming, wobei die Leuchten während der Nachtstunden
selbstständig die Leistungs- und Lichtleistung um 50 Prozent
reduzieren. Die LED-Leuchten überzeugten bei dieser Anwendung auch
dadurch, dass extrem schwankende Temperaturen von -30 GradC bis +40
GradC die LED-Lichter "kalt" lassen.
Ebenfalls nicht zimperlich dürfen LED-Leuchten sein, wenn es um
Einsätze in Feuchträumen oder bei widrigen Bedingungen geht, zum
Beispiel in Hallenbädern, Parkhäusern, Lagerhallen oder
Industrieanlagen. Gerade hier zahlt sich die Investition in
LED-Technologie aufgrund der langen Lebensdauer von 50.000 Stunden
sowie der verringerten Energie- und Wartungskosten sehr schnell aus.
Robuste Gehäuse bieten sicheren Schutz und halten Staub und
Feuchtigkeit ab.
Mit der "wahrscheinlich klügsten Leuchte der Welt" trat Steinel
vollmundig an die Fachbesucher heran: Die flach gebaute
"intelligente" Sensorleuchte reagiert auf Bewegungen sowie wechselnde
Lichtverhältnisse und schaltet das Licht verzögerungsfrei automatisch
ein und wieder aus - und das bis zu 50.000 Stunden lang.
Eine superflache LED-Leuchte mit integriertem Bewegungsmelder hatte
Züblin im Messegepäck. Sie spendet warmweißes Licht und spart
gegenüber herkömmlichen Produkten bis zu 95 Prozent. Eine Einsparung
- und zwar von 50 Prozent - verspricht auch Trilux mit einem
neuentwickelten LED-Lichtsystem, welches das sonst bei Lichtbändern
übliche Zubehör bereits integriert und somit wertvolle Montagezeit
minimiert.
Bei Bilton hat man sich das LED-Lichtmanagement auf die Fahnen
geschrieben. Eine neuentwickelte Technologie ermöglicht dem Anwender,
seine gesamte LED-Beleuchtung vom Smartphone aus zu steuern. Des
Weiteren bietet man laut eigenen Aussagen als einzige Lichtfirma das
LED-Lichtmanagement in allen Signalvarianten an - von KNX über DMX,
von DALI bis analog und auch in der neuen EnOcean- Technologie.
Intelligente Gebäude
Mit einem umfangreichen Sortiment für die Hauskommunikation
präsentierte sich Legrand: Unter anderem mit Türstationen und
Videoüberwachungslösungen, die bei der Sicherung des Eigenheims oder
des Betriebes alle Stücke spielen. Ebenfalls wenig Chance haben
Langfinger bei ekey-Systemen: Neu zu sehen war eine Zutrittslösung,
welche die Vorteile eines klassischen Fingerscanners mit
Bluetooth-Funktion kombiniert. Dabei wird das Mobiltelefon zum
Schlüssel, sobald der an der Tür installierte Fingerscanner das
Smartphone über Bluetooth an der elektronischen Signatur erkennt. Ein
Tastendruck in der App öffnet Tür und Tor oder deaktiviert die
Alarmanlage. Der Nutzer verwaltet die Zutrittsberechtigten einfach
vom Smartphone aus.
Ein ganzes Haus am Screen präsentierte Beckhoff: Eine PC- und
Ethernet-basierte Steuerungstechnik für die Gebäudetechnik. Im Fokus
stand dabei die Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik als
wesentlicher Bestandteil einer integralen Gebäudeautomation. Eine
einheitliche Hard- und Softwareplattform minimiert den Aufwand sowie
die Kosten für Engineering und den Gebäudebetrieb. Auf einem
Multitouch-Display kann das gesamte Gebäude, wie von Smartphones und
Tablet-PCs gewohnt, intuitiv bedient werden.
Eine interessante Heimnetzwerk-Lösungen präsentierte Kleinhappl: Eine
Lösung, die Internetzugang und LAN-Netzwerk im ganzen Haus über das
bestehende Antennennetz ermöglicht. Das System erlaubt bis zu 32
Anschlüsse innerhalb eines Netzwerks.
Meistens werden Alarmanlagen sowie automatische Beleuchtungs- und
Rollladensteuerung durch unterschiedliche Systeme gesteuert. Reichelt
zeigte eine "schlauere" Lösung mit einem neuen Funk-Alarm- und
Automationssystem, das Sicherheits- und Komfortfunktionen für die
moderne Haustechnik kombiniert. Herzstück der Anlage ist eine
Steuerung mit LCD-Bildschirm, womit sich individuelle Szenen
programmieren lassen: So zum Beispiel nächtliche Abwesenheit mit
aktiviertem Alarm, zeitgesteuerter Beleuchtung sowie automatischer
Jalousienbewegung.
Photovoltaik schützen, wenn's blitzt
Mehr als 3,7 Millionen Blitze in Österreich hat die Messanstalt Aldis
in den letzten 20 Jahren geortet - das sind durchschnittlich etwa
180.000 Blitze jährlich. Grund genug, um in den besten Blitz- und
Überspannungsschutz zu investieren, denn die Statistik der
Sachversicherer zeigt: Blitzschläge verursachen jedes Jahr Schäden in
Milliardenhöhe. Und die Kosten für den professionellen Schutz
betragen nur einen Bruchteil dessen, was ein Schaden verursachen
kann. Für den Blitz- und Überspannungsschutz wurden daher die
Anforderungen an ein verlässliches Schutzsystem - zum Schutz von
Sachanlagen und Personen - neu definiert.
Bei den "Power-Days 2013" konzentrierten sich die einschlägigen
Anbieter wie ABB, Dehn, Eaton, OBO Bettermann, Phoenix Contact,
Schneider Electric, Weidmüller ganz speziell auf das sensible Thema
"Wirkungsvoller Blitz- und Überspannungsschutz für
Photovoltaik-Anlagen". Das Portfolio der Hersteller bietet hohen
Schutz durch integrierte Überwachungsfunktionen, optischer
Defektanzeige sowie hohe Vibrationsfestigkeit. Teilweise sind die
Schutzgeräte mit Fernmeldekontakt ausgestattet, um
Überwachungssignale drahtlos zu übertragen.
Energie sicher verteilen
Schneider Electric setzte bei den "Power-Days 2013" den Startschuss
zur großen Ankündigung eines leistungsstarken Komplettsystems, dass
nach eigenen Angaben "das Energiemanagement von Gebäuden
revolutioniert". Das System ermöglicht auf einfache Art und Weise die
Anbindung der modularen Installationsgeräte an das
Gebäudemanagement-System. Verlässliche, fehlerfreie Verbindungen mit
Herstellergarantie geben dem Anwender ein hohes Maß an Sicherheit.
Den "Daten-Highway der Zukunft" ...
...verspricht EuroUnitech: Ein Elektroinstallationsrohr in dem ein
sehr dünner, dennoch robuster Lichtwellenleiter aus Kunststoff läuft.
Diese sogenannte POF-Leitung (Polymere Optische Faser) ermöglicht es,
ein komplettes Daten- und Energienetzwerk im Gebäude zu installieren.
Dabei beträgt die maximale Leitungslänge rund 100 Meter mit einer
Übertragungsrate von 100 Mbit/s. Gegenüber Lichtwellenleitern aus
Glas hat POF noch einen Vorteil: Die Faser verwendet Licht im
sichtbaren Bereich und ist damit ungefährlich für die Augen.
Elektrisch heizen bringt lukrative Geschäfte
Um den Elektroinstallateuren neue lukrative Geschäftsfelder
näherzubringen, stellten heuer mehrere Firmen zum Thema
"Elektroheizung" aus. Von Etherma war ein
Infrarot-Strahlungsheizpaneel aus Glas zu sehen. Bei Danfoss
präsentierte man das "smarteste Timer Thermostat am Markt", welches
die Welt der elektrischen Fußbodenheizung durch die intuitive
Bedienung über einen Touch-Bildschirm sehr einfach machen soll und
zahlreiche Energiespar-Funktionen aufweist. Und easyTherm zeigte
seine flächenbündig in Wand oder Decke einbaubaren Infrarotheizungen.
Damit bietet das Heizsystem gleichzeitig eine optisch ansprechende
und platzsparende Raumgestaltung und eine angenehme gut verteilte
Wärme. (+++)
*) Bei allen personenbezogenen Bezeichnungen gilt die gewählte Form
in Ausführung des Art. 7 B-VG auf Frauen und Männer in gleicher
Weise.
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | REW






