- 08.05.2012, 08:43:08
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Noch präzisere Mammographie - Erstes Tomosynthese-Gerät in einem Wiener Ordensspital - BILD

Wien (OTS) - Im Hartmannspital wurde mit der Anschaffung eines
Tomosynthese-Gerätes im Diagnosezentrum Margareten die Diagnostik von
Patientinnen mit Brusterkrankungen weiter verbessert.
Das Diagnosezentrum Margareten, unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr.
Alexandra Resch, ist als Röntgenordination dem Hartmannspital
angegliedert.
"Die Möglichkeit der engen Zusammenarbeit mit dem Diagnosezentrum
gibt uns alle Voraussetzungen für den Schwerpunkt Brusterkrankungen",
erklärt der Ärztliche Leiter Prim. Dr. Marcus Franz, MSc.
Rasche Diagnosestellung und Befunde, sowie ein breites Spektrum an
modernster Technologie und Fachwissen bedeuten nicht nur höchste
Qualität, sondern vor allem eine Erleichterung für die Frauen.
Rasche und genaue Befunde bedeuten eine Erleichterung für die
Frauen
In der Brustambulanz im Hartmannspital werden die Patientinnen
umfassend untersucht und beraten. Oberärztin Dr. Brigitte Hoffmann,
Fachärztin für Chirurgie, leitet die Ambulanz.
Untersuchung, Abklärung und Therapie von Brustveränderungen werden im
interdisziplinären Team aus Chirurgen, Onkologen, Radiologen und
einer Pathologin innerhalb kürzester Zeit durchgeführt.
"Bei unklaren Befunden können wir den Patientinnen eine radiologische
und diagnostische Abklärung, im Extremfall innerhalb von 24h,
ermöglichen, was für unsere Patientinnen sehr beruhigend ist," ist
Dr. Hoffmann überzeugt.
Vorteile durch neue Diagnosemöglichkeit: Tomosynthese
Die Tomosynthese ist eine 3D Mammographie. Die Untersuchung läuft
wie eine Mammographie ab, das Gerät fertigt jedoch zusätzlich
dreidimensionale Schnittaufnahmen durch die einzelnen Schichten der
Brust an.
Für den untersuchenden Arzt laufen die Einzelbilder wie ein Film
durch die Schichten. Dadurch werden Überlagerungseffekte, die bei der
herkömmlichen Mammographie auftauchen können, weitestgehend umgangen.
Unklar erscheinende Areale werden auf der Tomosynthese besser
sichtbar, da alle Schichten abgebildet werden.
Brustambulanz als Anlaufstelle zur Abklärung
Die Brustambulanz im Hartmannspital ist für Patientinnen aller
Krankenkassen ohne Voranmeldung zugänglich. Die Patientinnen kommen
bereits mit ihren Befunden oder die Ärztin leitet die notwendigen
Untersuchungen im Hartmannspital in die Wege.
Das Hartmannspital wird von den Franziskanerinnen von der
christlichen Liebe, einem katholischen Frauenorden, geführt.
"Wir haben für diesen medizinischen Schwerpunkt auch die volle
Unterstützung durch den Orden, der die Begleitung von Frauen in
dieser schwierigen Situation einer Brusterkrankung als ganz wichtige
Aufgabe sieht", ist Prim. Riss sehr erfreut über die Ausrichtung des
Hauses.
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sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at
Rückfragehinweis:
Mag. Bianca Lutz
PR & Organisationsentwicklung
Tel.: 01 / 54 605 - 2460
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