• 03.05.2012, 10:08:59
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Go Pedelec: Umweltminister Niki Berlakovich und Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle testen E-Bikes auf der Parlamentsrampe

Lebensministerium fördert Ausbau des österreichischen Elektro-Fahrradmarktes

Umweltminister Niki Berlakovich besuchte zusammen mit Bundesminister Karlheinz Töchterle, Bundesratspräsident Gregor Hammerl und Hermann Schultes, Abgeordneter zum Nationalrat, die Go Pedelec - E-Bike Roadshow vor dem Parlament.

Wien (OTS) - Wer immer schon ein E-Fahrrad ausprobieren wollte,
der war vor dem Parlament in Wien genau richtig. Im Zuge des EU
Projekts "Go Pedelec" waren politische EntscheidungsträgerInnen und
Interessierte zum Testfahren mit Elektro-Fahrrädern auf die
Parlamentsrampe eingeladen.

"Der Individualverkehr ist beim Klimaschutz das Sorgenkind Nummer
eins in Österreich. Stetig steigende Spritpreise motivieren darüber
hinaus viele AutofahrerInnen zum Umsteigen. Fakt ist: drei Viertel
aller Pkw-Fahrten sind kürzer als sieben Kilometer. Elektro-Fahrräder
sind deshalb die ideale Alternative für Kurzstrecken und als
Zubringer zum Öffentlichen Verkehr. Denn mit 'Rückenwind' kommt man
mit minimaler Anstrengung in die Arbeit oder erledigt Dienstfahrten
mühelos. Darüber hinaus macht Radfahren Spaß und hält fit. Mit dem
Förderprogramm klima:aktiv mobil unterstützen wir den
Elektro-Fahrradmarkt und schaffen dadurch neue green jobs", so
Umweltminister Niki Berlakovich beim Test auf der Parlamentsrampe.

Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle,
selbst begeisterter Radfahrer, weiß um die Bedeutung der Initiative,
die auch in einen höchst relevanten Forschungskonnex zu bringen ist.
"Aufgrund der positiven ökologischen Auswirkungen dieser
ressourcenschonenden Form von Mobilität erscheint mir die
wissenschaftliche Auseinandersetzung mit diesen Themen besonders
relevant zu sein", so Töchterle. Der Bundesminister verweist in
diesem Zusammenhang auf die immer stärker an Bedeutung gewinnenden
Forschungstätigkeiten an den heimischen Hochschulen. "Das breite
Gebiet der grünen Forschung kann für den Wissenschaftsstandort
Österreich ein immens wichtiges Aushängeschild werden und zählt
bereits heute, zum Beispiel in Sachen Nachhaltigkeitsforschung, zu
seinen Stärkefeldern", so Töchterle. "Auf diesem Weg geschieht
unmittelbare Arbeit an der Lebensgestaltung von morgen - ob
ökologisch, gesellschaftlich oder wirtschaftlich."

Bundesratspräsident Gregor Hammerl, der ebenfalls die Bikes
ausprobierte, betonte: "Als Bundesratspräsident danke ich Minister
Berlakovich, dass er neben der interessierten Bevölkerung
ausdrücklich allen Bundesrätinnen und Bundesräten die Möglichkeit
bot, Pedelecs auszuprobieren. Soll in ganz Österreich auf allen
Ebenen eine Förderung der E-Mobilität diskutiert und vorangetrieben
werden, dann sollten auch Multiplikatorinnen und Multiplikatoren
wissen, wovon sie sprechen. Als Seniorenbund-Obmann empfehle ich die
umweltschonenden Fahrgeräte auch Seniorinnen und Senioren."

E-Bike Markt in Österreich boomt

In Österreich wurden im Vorjahr laut Schätzungen über 30.000
Elektro-Fahrräder verkauft - um das Zehnfache mehr als noch im Jahr
2008. Europaweit wurden 2011 über 900.000 E-Bikes verkauft.
Deutschland ist mit einem Absatz von 310.000 E-Bikes neben den
Niederlanden mit 178.000 verkauften E-Bikes und der Schweiz mit
50.000 E-Bikes der stärkste Elektro-Fahrradmarkt. "In Österreich
unterstützen wir Betriebe, Städte, Gemeinden, Regionen, Vereine und
Bildungseinrichtungen bei der Anschaffung von Elektro-Fahrrädern und
beim Umstieg auf klimaschonende Mobilität. Die klima:aktiv mobil
Förder- und Bewusstseinsbildungsprogramme haben mit 5.900 E-Bikes
rund 9% der Elektro-Fahrräder in Österreich gefördert, und so
maßgeblich zur positiven Markt-Entwicklung beigetragen", so
Berlakovich abschließend.

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragehinweis:
Lebensministerium, Pressestelle
Tel.: (+43-1) 71100 DW 6703, 6963
www.radfahren.klimaaktiv.at
www.gopedelec.at

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