OTS0285   26. Apr. 2012, 15:55

Fuhrmann zum Schutz geistigen Eigentums: Sensibilisieren statt kriminalisieren

ÖVP-Kultursprecherin und ÖVP-Klubobmann ziehen positives Resümee zur Enquete zum Urheberrecht


ÖVP-Klubenquete zum Schutz geistigen Eigentums: Sensibilisieren statt kriminalisieren vergrößern

BILD zu OTS - ÖVP-Kultursprecherin Abg. Mag. Silvia Fuhrmann mit Oscar-Preisträger Mag. Stefan Ruzowitzky bei einer Enquete des ÖVP-Parlamentsklubs zum Thema Urheberrecht.


Die ÖVP hält Wert und Schutz geistigen Eigentums hoch. Jedem soll es freistehen, seine künstlerische, kreative Produktion als Freizeitvergnügen oder als Beruf zu betreiben. Beides muss möglich sein, sagte ÖVP-Kultursprecherin Abg. Mag. Silvia Fuhrmann am Ende der heutigen Enquete des ÖVP-Parlamentsklubs zum Thema Urheberrecht.

"Die Aufarbeitung der gesamten Problematik des Urheberrechts hat zu einem Schulterschluss von Kulturschaffenden und Kulturproduzenten geführt. Das ist ein gutes Zeichen - auch für die Kulturpolitik", ergänzte Fuhrmann. Es gehe ihr bei der Thematik jedenfalls auch darum, "jungen Menschen Sorge zu nehmen - wir müssen sensibilisieren, nicht kriminalisieren". "Die ÖVP ist bereit, sich für gute Lösungen einzusetzen und die heute gehörten Anregungen einfließen zu lassen", schloss die ÖVP-Kultursprecherin.

Kopf: Gesetzgebung muss auf veränderte Rahmenbedingungen mit veränderten gesetzlichen Maßnahmen reagieren

"Die zehn Gebote müssen reichen", habe ein ehemaliger Politiker vor kurzer Zeit an anderer Stelle gesagt. "Die zehn Gebote - etwa jenes, nicht zu begehren des anderen Hab und Gut - reichen leider nicht aus. Das gilt auch für den Umgang mit geistigem Eigentum. Denn geistiges Eigentum ist auch eines anderen Hab und Gut und muss vor Zugriff und Diebstahl geschützt werden", sagte der Klubobmann am Ende der Enquete.

Die Produktion und der Konsum geistigen Eigentums haben sich weiterentwickelt - die Gesetzgebung sollte sich daher möglichst rasch und zeitnah diesen neuen Gegebenheiten anpassen und auf die sich verändernden Rahmenbedingungen mit neuen Maßnahmen reagieren, was Produktion und Distribution betrifft", forderte Kopf. "Wir müssen jenen, die Kontent produzieren, zu ihrem Recht verhelfen. Dazu gehört ein fairer Preis am Markt."

"Wir werden als Politiker versuchen, unseren Teil auf gesetzlicher Ebene so rasch wie möglich zu leisten", schloss Kopf. (Schluss)

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0285 2012-04-26 15:55 261555 Apr 12 VPK0005 0301



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