• 29.03.2012, 14:29:20
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AKNÖ: Standort für Zentrale in St. Pölten beschlossen

Entscheidung für kostengünstigste Variante in der Herzogenburgerstraße gefallen

AKNÖ-Präsident Hermann Haneder und Bürgermeister Matthias Stadler freuen sich über die Standortentscheidung der AK. Man werde in Zukunft eng zusammenarbeiten.

Wien (OTS) - "Eine kluge und verantwortungsvolle Entscheidung",
nennt AKNÖ-Präsident Hermann Haneder die heutige Entscheidung des
Vorstandes der Arbeiterkammer, die Zentrale in der
Herzogenburgerstraße in St. Pölten zu bauen. "Ich bin für den
sparsamen Umgang mit den Beiträgen der Mitglieder, deshalb ist die
Entscheidung für die kostengünstigste Variante so wichtig", sagt
Haneder. Besonders freut sich der Präsident aber auf die
Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt St. Pölten: "Ich freue mich
sehr auf die Kooperation, weil wir gemeinsam viel für die Jugend tun
werden". Haneder bezieht sich dabei auf das bestehende Jugendzentrum
der Stadt, das die AK nicht nur erhalten sondern ausbauen wird. Mit
der endgültigen Wahl des Standortes hat die AKNÖ alle Vorarbeiten für
die Übersiedelung abgeschlossen, nun wird die konkrete Umsetzung
gestartet. 2016 wird das neue Gebäude bezogen.

Die Niederösterreichische Arbeiterkammer hat 2011 die Übersiedelung
der Zentrale von Wien nach St. Pölten beschlossen. Nach Bekanntwerden
des Beschlusses wurden der AKNÖ zahlreiche Grundstücke in St. Pölten
angeboten. Um die bestmögliche Entscheidung zu treffen, wurden daher
alle Angebote gesichtet und letztendlich sechs innerstädtische
Möglichkeiten genauer geprüft. Auf Basis der Ergebnisse dieser
Standortanalyse hat sich der Vorstand heute, Donnerstag 29. März
2012, für die Variante Herzogenburgerstraße entschieden. Am Areal des
ehemaligen Schlachthofes der Stadt sieht man das höchste
Entwicklungspotential für die AK gegeben. Das Grundstück biete die
Möglichkeit, auf eine teure Tiefgarage zu verzichten und die
notwendigen Parkplätze im Hochbau zu errichten. "Das ist ein ganz
gewichtiges finanzielles Argument", stellt Präsident Haneder klar. Im
Vergleich zu allen anderen Grundstücken sei damit das Areal in der
Herzogenburgerstraße am günstigsten und daher vom Vorstand bevorzugt
worden.

Zwtl. Kooperation mit der Stadt St. Pölten

Der Bürgermeister hat für das Areal Herzogenburgerstraße der AK eine
Baurechtslösung in Aussicht gestellt. Als Auflage dafür muss die AKNÖ
die Jugendzentren "Freiraum" und "Steppenwolf" für die Jugendlichen
erhalten. Präsident Haneder sieht dabei sogar Synergien für die
Interessenvertretung: "Wir wollen ja in unserer Jugendpolitik
möglichst nahe an den Bedürfnissen der Lehrlinge und SchülerInnen
sein, da ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten durch die Integration
des Jugendzentrums", sagt Haneder. Man werde jedenfalls die
Jugendlichen in die Planung einbeziehen und ihre Wünsche ernst
nehmen.

Absage an parteipolitisch motivierte Interventionen

Kein Verständnis hat Hermann Haneder für die Zwischenrufe der letzten
Tage: "Aus der Standortentscheidung ein Politikum zu machen, grenzt
schon an Dummheit", findet er deutliche Worte. Es gehe um Standorte,
die in wenigen Gehminuten voneinander entfernt liegen. Keiner der
Standorte wäre schlecht oder unzumutbar - weder für Mitglieder, für
MitarbeiterInnen, für FunktionärInnen noch für die Öffentlichkeit. Im
Gegenteil, die Vorauswahl hat dazu geführt, dass sich die Grundstücke
letztendlich nur in den finanziellen Rahmenbedingungen unterscheiden.
"Wie man Unterschiede von mehreren Millionen Euro allerdings als
Arbeitnehmervertreter ignorieren kann, ist unverständlich", übt der
Präsident unmissverständliche Kritik an dem Auftreten einer Fraktion.
"Da kann man nur froh sein, dass diese Gruppe keine Verantwortung in
der AKNÖ trägt, wenn sie mit Mitgliedergeldern so sorglos umgeht",
sagt Haneder abschließend.

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Rückfragehinweis:
AKNÖ Öffentlichkeitsarbeit
Mag. Bettina Heise
Tel.: 01/58883-1511

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