• 21.03.2012, 10:13:26
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VIER PFOTEN beweist: Hennen leiden für bunte Ostereier

Neues Videomaterial zeigt Tierquälerei in Kleingruppenhaltung

Legehenne in der Kleingruppenhaltung von Bayern-Ei

Wien (OTS) - Eine neues, von der Tierschutzorganisation VIER
PFOTEN veröffentlichtes Video zeigt schockierende Bilder aus zwei
deutschen Kleingruppenhaltungsanlagen des Ei-Herstellers Bayern-Ei.
Tote Hennen liegen zwischen lebenden. Wo eigentlich ein dichtes
Federkleid sein sollte, sind bei vielen Hennen nur noch blanke
Federkiele und durch Picken verletzte Haut übrig. Die Eier aus den
zwei Betrieben von Bayern-Ei kommen als buntgefärbte Ostereier, als
Schaleneier sowie "versteckt" in Fertiggerichten, Nudeln und
Backwaren bundesweit in die deutschen Supermärkte.

"Die Bilder bestätigen klar, dass die Kleingruppenhaltung als
tierquälerische Käfighaltung zu bezeichnen ist. Mit
Tierschutzerfordernissen ist sie nicht vereinbar. VIER PFOTEN fordert
daher die Kunden der beiden Bayern-Ei-Legebetriebe dazu auf, umgehend
auf Eier aus Freilandhaltung umzusteigen", erklärt Helmut Dungler,
CEO von VIER PFOTEN. Die beiden Betriebe, aus denen die
Videoaufnahmen stammen, gehören zur Firma Bayern-Ei. Jeweils 240.000
bis 350.000 Hühnern leiden in den Kleingruppenkäfigen. Bis zu 60
Hennen müssen sich einen Käfig teilen, gerade einmal 800cm2 Platz
steht jedem Tier zu. Bayern-Ei produziert etwa 25 Prozent aller
deutschen Käfig-Eier.

"Die Legehennen-Haltung in Kleingruppenkäfigen als tierfreundlich
zu bezeichnen, kommt einer Konsumententäuschung gleich", betont
Helmut Dungler. "Für immer mehr Konsumenten ist Tierschutz ein
wichtiges Anliegen. Wir fordern die Lebensmittel-Hersteller und den
Handel auf, den Willen der Verbraucher ernst zu nehmen und keine
Produkte aus tierquälerischer Kleingruppenhaltung mehr zu verwenden."

Weitere Informationen auf www.vier-pfoten.at im Bereich Kampagnen
/ Eierkampagne.

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragehinweis:

Elisabeth Penz
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   Fax: + 43 (0)1 895 02 02 - 99
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