• 27.01.2012, 15:01:27
  • /
  • OTS0225 OTW0225

Bauherrenkongress 2012: Häuser wie Bäume und Städte wie Wälder - BILD

Einläuten eines Paradigmenwechsels: die Veranstalter Karl Friedl (M.O.O.CON) und Philipp Kaufmann (ÖGNI)

Wien (OTS) - Der Bauherrenkongress 2012 ging gestern, am 26.
Jänner 2012, mit nationalen und internationalen Experten der Frage
nach, wie ökonomische und ökologische Aspekte die
Immobilienwirtschaft konkret verändern werden. Denn ein gewaltiger
Wandel steht vor uns, darin sind sich alle Experten einig.

Wer Zukunft denkt, muss bisherige Muster in Frage stellen und in
alle Richtungen nach Optimierungsmöglichkeiten suchen. Nimmt die
Immobilienbranche diese Herausforderung und ihre Verantwortung an?
Mit einem breiten Denkansatz und innovativen Konzepten wollte der
Kongress, der von M.O.O.CON und ÖGNI organisiert wurde, bisherige
Vorstellungen durchbrechen.

Zur Eröffnung postulierte ÖGNI-Gründungspräsident Philipp Kaufmann
(WU Wien) den Paradigmenwechsel der Bau- und Immobilienbranche hin
zur Nachhaltigkeit und fordert "Gebäude zu bauen, zu bewirtschaften
und zu nutzen ohne Verzicht, ohne Verschwendung; vielmehr gesunde
Gebäude mit einer Fokussierung auf die Interessen der Nutzer im
Einklang zwischen Ökologie, Ökonomie und sozio-kulturellen
Qualitäten".

"Dies setzt innovative Prozesse voraus", ergänzte Karl Friedl, CEO
bei M.O.O.CON. Das Unternehmen hat sich der lebenszyklischen
Betrachtungsweise von Immobilien verschrieben. Die kürzlich von
M.O.O.CON und ÖGNI zusammen mit weiteren Partnern gegründete IG
Lebenszyklus Hochbau unterstützt Bauherren dabei, Gesamtverantwortung
zu übernehmen - von der Planung, über die Errichtung bis hin zum
Betrieb einer Immobilie. "Zukunftsfähige Immobilien brauchen das
lebenszyklische Verständnis und die Bestellqualität des Bauherrn."

Auch Prof. Dr. Michael Braungart rief mit seiner Präsentation über
den Cradle to Cradle-Ansatz (C2C) zum Umdenken auf. Dieser beschreibt
einen Materialkreislauf, in dem nahezu alle Elemente wiederverwertet
werden können. Es ginge nicht nur darum, Gebäude effizienter zu
bauen, sondern effektiver im Sinne neuer Ansätze und Technologien zu
gestalten. Man solle nicht nur versuchen, einen negativen
ökologischen Fußabdruck zu minimieren, sondern im Gegenteil zu
versuchen, Positives zu erzeugen.. Häuser, die sparen - das ist nur
ein Minimum. Wir brauchen Gebäude mit Qualität und Design, die das
Leben von Mensch und Umwelt positiv beeinflussen. Als Credo gibt
Braungart daher aus: "Häuser wie Bäume und Städte wie Wälder".

Vorschläge, wie der Wandel bewerkstelligt werden kann, Kritik der
Experten an der Umsetzbarkeit mancher Visionen und viele weitere
konkrete Inhalte des Bauherrenkongresses finden sich auf www.ogni.at
und www.moo-con.com

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragehinweis:
Heimo Rollett
mailto:[email protected]
Tel.: +43 664 3900 402

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | GNI

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel