- 12.12.2011, 12:49:24
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SJ/AKS/VSStÖ/IKS/JG: Sozialdemokratie geht anders!
Sozial gerechte Gesellschaft statt neoliberalem Demokratieabbau

Linz (OTS) - Bei einer Aktion vor der Landesparteizentrale der SPÖ
Oberösterreich boten die Jugendorganisationen SJ, AKS, VSStÖ, IKS und
JG anlässlich einer stattfindenden Sitzung des Landesparteivorstandes
der SPÖ OÖ, bei der Bundeskanzler Werner Faymann und
SPÖ-Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter anwesend waren, einen
turbulenten Empfang, um auf die jüngsten politischen Verfehlungen der
Bundes-SPÖ hinzuweisen und überreichten ihnen ein Manifest für eine
fortschrittliche (Jugend-)Politik.
"In Zeiten, in denen dank einer Wirtschaftskrise der Ruf nach Abbau
von Demokratie in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist, dem
Mythos der überbordenden Schulden alles untergeordnet wird, braucht
es eine starke Sozialdemokratie, die mehr Demokratie und mehr
Verteilungsgerechtigkeit fordert", so Klaus Baumgartner und Fiona
Kaiser von der Sozialistischen Jugend.
"Die Hysterie die künstlich wegen vermeintlicher Schulden betrieben
wird, muss endlich ein Ende haben - wer, wenn nicht die
Sozialdemokratie, ist hier in der Pflicht, aufzustehen und ein
Gegenmodell zu entwickeln.", fordern die beiden unisono ein Ende mit
der Finazmarktgläubigkeit der Bundes-SPÖ.
"Progressive Hochschulpolitik darf keinen Millimeter vom freien und
offenen Hochschulzugang abweichen. Anstatt weitere Belastungen für
Studierende vorzubereiten und zu diskutieren, sollten vielmehr
Konzepte für eine echte soziale Absicherung von Studierenden auf den
Tisch gelegt werden. Seien es nachgelagerte Studiengebühren,
Studierendenkredite oder Zugangsbeschränkungen - Faymann darf nicht
wie schon Gusenbauer die Studierenden verraten und vor vollendete
Tatsachen stellen.", mahnen Mario Dujakovic (VSStÖ) und Corinna Kovac
(IKS).
"Gerade der chronisch unterfinanzierte Bildungsbereich und notwendige
Reformen wie die Gesamtschule der 6-15-Jährigen werden auf die lange
Bank geschoben und Zukunftschancen durch Maßnahmen wie die
Schuldenbremse weiter torpediert.", so Tarek Elsherif (AKS).
"Das Diktat der Ratingagenturen muss beendet werden. In Europa darf
nicht die Wirtschaft, sondern muss der Mensch im Mittelpunkt der
Politik stehen!", so Andreas Durst (JG).
"Es braucht dringend eine Kursänderung der Bundes-SPÖ hin zu einer
sozial gerechteren Gesellschaft, anstatt die neoliberale Politik von
Demokratie- und Sozialabbau der ÖVP und der europäischen
Konservativen mitzutragen.", sind sich die Jugendvertreter_innen
einig.
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at
Rückfragehinweis:
Verband Sozialistischer Student_innen Linz Mario Dujakovic Vorsitzender Tel.: +436764662979 mailto:[email protected] http://linz.vsstoe.at
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