- 24.11.2011, 08:13:44
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abz*austria zieht im dritten Diskurscafé zum Thema "Väterkarenz" Bilanz bei Microsoft Österreich.
Bundesministerin Heinisch-Hosek beauftragte die österreichweite Informationsoffensive.

Wien (OTS) - Unter dem Titel "Papa ist der Beste, aber wie
Papa-fit ist Ihr Unternehmen? Sind Sie bereit für die neue Generation
Eltern?" hat abz*austria gestern, am Dienstag, 22. November 2011, im
Namen von Bundesministerin für Frauen und öffentlichen Dienst
Gabriele Heinisch-Hosek zum Diskurscafé zum Thema Väterkarenz
eingeladen. Mit der österreichweiten Informationsoffensive für die
Wirtschaft wurde abz*austria von der Frauenministerin und dem
Sozialminister gemeinsam mit den Sozialpartnern und der
Industriellenvereinigung beauftragt. Es eröffneten Frauenministerin
Gabriele Heinisch-Hosek, HR Direktorin von Microsoft Österreich Jenny
Dinich und abz*austria Geschäftsführerin Manuela Vollmann.
"Ich will, dass Väterkarenz zur Normalität wird", betont
Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek in ihrem
Eröffnungsstatement. "In Betrieben und Unternehmen braucht es mehr
Bewusstsein dafür, dass Väterkarenz immer mehr zur gesellschaftlichen
Realität wird. Es geht darum, gemeinsam mit der Wirtschaft eine neue
Unternehmenskultur zu entwickeln, die Männer motiviert, eine
Väterkarenz in Anspruch zu nehmen", so die Ministerin weiter. Derzeit
liegt die Väterquote bei ca. 6%, wobei es beim einkommensabhängigen
Kindergeld und der "Kurzvariante" deutlich mehr sind. Für die Zukunft
wünscht sich die Ministerin, dass "mindestens jeder fünfte Vater in
Karenz geht".
Jenny Dinich freut sich, dass Microsoft Österreich bereits zum
dritten Mal als bester Arbeitgeber und zusätzlich mit dem Sonderpreis
für Vereinbarkeit von Beruf und Familie ausgezeichnet wurde. "Seit
Jänner haben 38 Väter die von Microsoft angebotenen zwei bezahlten
Papawochen genutzt", erklärt Dinich. Christian Moser und Andreas
Erlacher arbeiten beide für Microsoft Österreich und wollen die in
Anspruch genommene Zeit mit ihren Kindern nicht mehr missen. "Gute
Vorausplanung, klare Kommunikation und ein striktes Zeitmanagement
sind unabdingbar", darin sind sich beide Väter einig. Christian
Moser, der nach der Väterkarenz wieder Teilzeit arbeitet, sieht auch
den Nutzen für das Unternehmen: "Ich arbeite noch fokussierter und
achte sehr stark darauf, dass wir bei Meetings schnell zu Ergebnissen
kommen, denn schließlich muss ich meine Kinder pünktlich von der
Schule abholen."
Manuela Vollmann, Geschäftsführerin von abz*austria, erläutert die
Arbeit mit den UnternehmensvertreterInnen: "In Kooperation mit den
regionalen Wirtschaftskammern haben wir in jedem Bundesland
Österreichs Workshops durchgeführt. Wir konnten Informationen zu den
rechtlichen Rahmenbedingungen von Väterkarenz weitergeben,
Lösungsansätze diskutieren und unternehmensrelevante Strategien
erarbeiten". Vollmann ist überzeugt: "Schafft man erst
Routineprozesse im Umgang mit Karenz- und Auszeitenmanagement, so
bleibt auch mehr Zeit für individuelle Vereinbarungen".
Das anschließende Diskurscafé moderierte Sylvia Margret Steinitz,
Chefredakteurin der Wienerin. Sie regte die TeilnehmerInnen mit
verschiedenen Fragestellungen, wie z.B. zu Unternehmenskultur und
Vereinbarkeitslösungen zur Diskussion an.
Manuela Vollmann freut sich über den regen Austausch, die
vielfältige und qualitativ hochwertige Diskussion und einen für alle
Gäste gelungenen und informativen Abend bei Microsoft Österreich.
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at
Rückfragehinweis:
Mag. Petra Endl
abz*austria, Simmeringer Hauptstraße 154, A-1110 Wien
Telefon 01/66 70 300 13, E-mail [email protected]
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